es ist alles schon gesagt worden – nur noch nicht von jedem…...

JE SUIS KARL (valentin) schön daß ichs gsagt hab. damit’s endlich gsagt ist. weil gsagt hats ghört. nicht daß es später heißt, gsagt hätts ghört… gut, dass i’s gsagt hab sonst hätt später jemand gsagt hätt er es doch gsagt… * statt viel zu sagen hab ich ein plakat gemacht. als kleine verbeugung vor JEAN CABUT einem der opfer in jener tapferen redaktion. charlie hebdo kannte ich nicht aber CABU und von ihm vor allem seine wunderbaren karikaturen von jazzmusikern einige seiner plattencover haben mich begleitet vor einer ewigkeit als ich die jazzgeschichte nachgehört habe chet baker, thelonious monk, duke ellington, dexter gordon, miles davis, gil evans & billie holiday hab sie aus der platten versenkung geholt und mühsam aus aus dem netz gefischt. verstört über den wahnsinn. trost suchend in der der musik Jean Cabut, Zeichner & Jazzliebhaber ermordet am 7.1. in paris. cabu wurde beerdigt, vorgestern, an seinem 77.geburtstag. in a silent way. * wer das plakat als gedrucktes A1 poster möcht: verschenkt im treibhaus an der bar. das zauberwort heißt diesmal nicht bittedanke sondern ausnahmsweise MERCI. NORBERT...

Innsbruck: Buchbewerbung kostet €xistenz?...

Gibt es heutzutage in Österreich ein Roman-Buchverbot? Finden gar Einschränkungen der Presse- und Meinungsfreiheit sowie Zensur darüber statt? Vorneweg, für alle Genannten gilt die liebe Unschuldsvermutung, es handelt sich um einen derzeit noch schwebenden Prozess über unsere Meinungsfreiheit und betr. Persönlichkeitsrechte einer jur. Person, hier ein steirischer Bankkonzern. Könnten in Österreich „wild“ gewordene Banker, mit viel Geld und hochbezahlten Wirtschaftsanwälten, es in und durch unsere Rechtsordnung schaffen, dass: Ein Roman-Buchverbot zu erwirken? Die Meinungsfreiheit zu beschränken? Die Pressefreiheit zu unterdrücken und dafür hohe gerichtliche Geldstrafen und weiters Haftandrohung bis 1 Jahr auszusprechen? Löschung von einer sachlichen Berichterstattung in einer Zeitung über die Buchbewerbungsklage zu erwirken (Zensur)? Hohe fragwürdige hohe Strafen (€ 13.500,00) für die Berichterstattung über die existenzvernichtende Buchbewerbungsklage und gegen unsere freie Meinungsäußerung in Auftrag geben und zu erreichen? Es schaffen Romaninhalte von öffentlichem Interessezu unterdrücken? Gut recherchierte Informationen über unsere Bankenlandschaft und Politiker vom Bestsellerautor Harvey Friedman zu unterdrücken, darf NICHT sein! Von der Notverstaatlichung unserer Hypo Alpe Adria, über die Raiffeisen, bis zur Erste Group und der Steiermärkischen Bank und Sparkassen AG (Buchbewerbungsklägerin!) sowie anderen Finanzmarktteilnehmern. Könnte dies ein hinterlistiger, hochbezahlter Anschlag auf die Pressefreiheit und Meinungsfreiheit sein? Mit existenzvernichtenden Mundtotklagen, mit einem Streitwert von € 30.300,–? Hier eine kleine Übersicht zum Fall: sowie weiteren Berichterstattungen über weitere bedenkliche Angelegenheiten auf www.aktivist4you.at Die Meinungsfreiheit darf nicht zur Mutprobe werden! ”Wenn kein Mensch mehr die Wahrheit suchen und verbreiten wird, dann verkommt alles Bestehende auf der Erde, denn nur in der Wahrheit sind Gerechtigkeit, Frieden und Leben! “ (Friedrich von Schiller 1759 – 1805) Friedliche kreative Verteidigungsmaßnahmen wurden auch schon durchgeführt. Siehe 🙄 hier. Noch ganz nebenbei, ich wurde unter vielen Buchbewerbern als Example bzw. Auserwählter genommen, möglicherweise bin ich ein Kollateralschaden des Romanbuchverbots? Andere erhalten kein...

Ist die ÖVP „Charlie“? Oder „Charlie Brown“?...

Zugesagt hat er gleich. Und reden hat er dürfen. Die Rede ist von Landtagspräsident Herwig van Staa bei der Gedenk- und Solidaritätsveranstaltung „Je suis Charlie. Je suis Ahmed. Tirol zeigt Solidarität“, die ich zusammen mit dem Friedensforum am vergangenen Sonntag vor dem Goldenen Dachl organisiert habe. Und alle, die dort gewesen sind, haben seine Worte der Betroffenheit und auch seine Worte zur Meinungs- und Pressefreiheit gehört. Die Zeitungen haben es geschrieben, der ORF hat es gefilmt. Es waren schöne Worte. Denn das kann Herwig van Staa sehr gut. Das Reden. Van Staa war als oberster Vertreter des Landes von mir eingeladen worden. Ausdrücklich eingeladen worden. Ich habe dafür einige Kritik einstecken müssen. Und ich habe ihn aus zweierlei Gründen eingeladen: Für die mediale Breitenwirksamkeit. Und ich wollte auch sein Bekenntnis zur Presse- und Meinungsfreiheit hören. Ja, jenes Herwig van Staa, dessen ÖVP den Ötztaler Publizisten Markus Wilhelm (dietiwag.org) wegen der Karikatur eines Logos und scharfer Kritik auf 30.000 Euro verklagt hat. Ja, jenes Herwig van Staa, der als oberster Eigentümervertreter der TIWAG vor Jahren nicht „Halt!“ gesagt hat, als die TIWAG den provider von dietiwag.org und Markus Wilhelm selbst in Grund und Boden verklagt hat und derart ruinieren wollte (und verloren hat). Ja, jenes Herwig van Staa, dessen ÖVP-(Regierungs)riege sich mit „Je suis Charlie“-Postern ablichten lässt und derart Solidarität mit Frankreich und ein Bekenntnis zu Presse- und Meinungsfreiheit ablegt. Medienwirksam. Bildhaft. Die ganzen Bekundungen der letzten Tage, der Auftritt und die Worte von Herwig van Staa vor dem Goldenen Dachl am Sonntag lassen nur einen logischen Schluss zu: Herwig van Staa und seine ÖVP müssen sich bei Markus Wilhelm entschuldigen. Herwig van Staa und seine ÖVP müssen Markus Wilhelm die bisher entstandenen Prozesskosten zurückerstatten. Herwig van Staa und seine...

Innsbruck, schäme dich!...

Seit Jahren ist die prekäre Situation der Winternotschlafstelle in Innsbruck bekannt. Seit Jahren gibt es die Forderung, mehr Schlafplätze zur Verfügung zu stellen, Seit Jahren passiert: nix. Im November erfiert mitten in der Stadt ein junger Obdachloser. Die Halbwertszeit der Empörung dauerte nur wenige Tage. Und heute? Heute Mittwoch ruft das Rote Kreuz, das die Winternotschlafstelle betreut, dringend auf. Zum Spenden von Schlafsäcken und Isomatten. Weil a) die Notschlafplätze ohnehin nicht ausreichen und b) jetzt sogar die Schlafsäcke ausgegangen sind, die man Abgewiesenen mit einem verzweifelten Lächeln in die Hand drückt. Innsbruck, schäme dich. Tirol, schäme dich. Und jetzt gehe ich und trage mein Scherflein bei. Davor muss ich allerdings noch kotzen. Ach ja: Die Winternotschlafstelle ist in der Trientlgasse 6. Falls es manche PolitikerInnen nicht wissen sollten. Abgeben kann man so dringend Gebrauchtes von 17.30 bis 23.30 Uhr. Am besten auch gleich sein Mandat. Nachtrag: Dieser Blog-Beitrag hat zu vielen Reaktionen, vor allem seitens der Stadtpolitik geführt. Wie es sich nun darstellt, wird in Sachen Notschlafstelle schon länger ein zynischer Kampf zwischen Land und Stadt ausgetragen: Die Stadt Innsbruck wollte bei der Ausschreibung aus Erfahrungen der letzten Jahre den Platzbedarf um 20 Prozent höher festlegen, das Sozialressort unter Führung der GRÜNEN Landesrätin Baur wollte dies aber nicht so in die Ausschreibung rein nehmen. Es sollte sich also vielmehr das offizielle Land Tirol schämen. Ganz ohne für Innsbruck Schämen geht es aber trotzdem nicht. Denn warum sie im Winter im Freien schlafen müssen – ob wegen Land oder Stadt – ist jedem einzelnen Obdachlosen vermutlich herzlich wurscht. Die Gründe für das Verhalten des Landes haben sich mir bisher schlicht nicht...

Postkarten aus der zweiten Heimat: Mein Lieblingsort in Innsbruck...

ProvInnsbruck freut sich über Post aus dem Integrationshaus der Caritas: Menschen aus vielen Ländern der Erde kommen dort zusammen, viele haben eine echte Odyssee und schreckliche Erlebnisse hinter sich. Auf der Flucht vor Not, Krieg und Vertreibung finden sie ihren Weg nach Innsbruck. Diese Menschen sind meistens froh und dankbar, endlich in Sicherheit und Frieden angekommen zu sein – zumindest kurzfristig. Oft ist es alles andere als sicher, ob sie in Österreich bleiben dürfen. Die Asylgesetze sind hierzulande immer wieder verschärft worden. Wer Asyl sucht, muss beweisen, bedroht zu sein und in seinem Herkunftsland keine Chance auf ein menschenwürdiges Leben zu haben. Viele warten Monate, ja sogar Jahre auf den ersehnten Bescheid – voller Hoffnung, aber auch mit großen Zukunftsängsten: Darf ich bzw. dürfen wir hierbleiben? Integration bedeutet vor allem, den Menschen eine Stimme zu geben. Sprache hilft dabei, Probleme zu benennen und sich auszutauschen. Im Rahmen eines Deutschkurses haben Bewohner(innen) des Integrationshauses Postkarten aus und an Innsbruck, ihre zweite Heimat, geschrieben.   Mein Lieblingsort in Innsbruck Mein Liebling Platz in Innsbruck ist der Radweg am Inn weil hier es ganz schön und interessant ist. Auch Altstadt weil es in der Altstadt manchmal fest und Musik gibt und viele Menschen spazieren. ich wünsche mir für Innsbruck, dass immer viele Touristen nach Innsbruck kommen, weil das gut für die wirtschaft ist.   Die  ALT Stadt ist sehr groß, schön aber alt. Ich bn drei mal in der Woche. Dort ich kann dort viele Leute anschauen. Ich wünsche Innsbruck alles Gute!   Mein Lieblingsort in Innsbruck ist ein Park neben der Uni, weil dort eine sportliche Atmosphare ist. Der Park ist groß, schön, angenehm und grün. Ich bin viele Male pro Tag dort. Ich kann dort joggen, fahrad fahren, mit Leuten auf...

JE SUIS CHARLIE – JE SUIS AHMED: Tirol zeigt Solidarität...

Nach wie vor sitzt der Schock und die Betroffenheit über den Anschlag auf die Presse- und Meinungsfreiheit sowie das zweite Attentat in Frankreich tief. Weltweit finden am Sonntag, 11. Jänner, Solidaritätsveranstaltungen statt, auf denen einerseits der Opfer gedacht, andererseits vor dem zügellosen Verschärfen von Sicherheitsmaßnahmen und gegenseitigem Misstrauen und Hass gewarnt werden soll. Das Friedensforum Innsbruck, eine überparteiliche und überkonfessionelle Plattform, ruft auch für die Tiroler Landeshauptstadt zu einer Gedenk- und Solidaritätsversammlung auf: Sonntag, 11. Jänner: 17:15 bis 18:45 Goldenes Dachl Herzog-Friedrich-Straße 15, 6020 Innsbruck Mit (u.a.): Landtagspräsident DDr. Herwig van Staa Bürgermeisterin der Stadt Innsbruck, Mag.a Christine Oppitz-Plörer LH-Stellvertreterin Ingrid Felipe Burhan Türkmen, Vorsitzender Islamische Glaubensgemeinschaft Tirol Bischof Manfred Scheuer, röm.-kath. Diözeses Innsbruck(angefragt) Präsidentin Dr.in Esther Fritsch, Israelitische Kultusgemeinde für Tirol und Vorarlberg Superintendent Olivier Dantine, Evangelische Superintendentur A.B. Diözese Innsbruck (angefragt) EinE VertreterIn der Alevitischen Glaubensgemeinschaft Gerhard Fritz, (Integrations-)Stadtrat Innsbruck sowie zahlreichen VertreterInnen aus Kultur und Zivilgesellschaft Wir bitten um zahlreiche Teilnahme – lasst uns ein starkes Zeichen des Miteinanders setzen. WIR BITTEN SÄMTLICHE ORGANISATIONEN, VEREINE ETC. AUF DIE MITNAHME VON FAHNEN UND ÄHNLICHEM ZU VERZICHTEN. DANKE. Programm: Schweigeminute Offizielle Redebeiträge Kurzlesungen Entzünden von Fackeln und Kerzen...

JE SUIS CHARLIE. Solidaritätsaktion in Innsbruck...

Das feige Attentat auf die Redaktion des französischen Satiremagazins Charlie Hebdo hat viele von uns fassungslos gemacht. Viele werden sich gefragt haben, wie man als EinzelneR darauf reagieren soll und kann. Die Neue demokratische Jugend hat für heute Freitag, 18 Uhr, zu einer Solidaritätskundgebung an der Innsbrucker Annasäule gerufen. Ich bin gerne dort. Denn ich will – auch als selbst Schreibender – für die in mir sitzende Wut und Trauer ein Zeichen der Solidarität mit den spitzen Federn das französischen Satiremagazins setzen. Auch wenn es keinen einzigen von offensichtlich radikalisierten Glaubensfanatikern Getöteten wieder lebendig macht: in aller Stille will ich mich solidarisieren. Denn ich weiß: Satire soll mit Satire oder Ignoranz begegnet werden – niemals, nein niemals mit Gewalt. Ich bitte um euer Kommen und eure Mithilfe beim sehr kurzfristigen Mobilisieren: Je suis Charlie – Solidaritätskundgebung Heute Freitag, 18 Uhr,...

Solidarisch feiern fürs NADELÖHR...

Das Nadelöhr ist eigentlich der Ort, an welchem du deine Löcher stopfen kannst. Aber jetzt braucht das Nadelöhr dich, um ein großes Loch zu stopfen… Füllmaterial für finanziellen Polster gesucht – zur Erhaltung eines kreativen und sozialen Freiraums in Innsbruck! Feiert mit uns das fast 2-jährige Bestehen des Nadelöhr Nähcafés und lasst uns optimistisch auf ein weiteres Jahr anstoßen! Zu diesem Anlass spielen E43 (IBK), das Street Noise Orchestra (IBK) und Ozzham and the Ass Brothers (DE). Für ordentliche Partystimmung sorgt danach DJ Disco Danza. Als besonderes Special erwarten euch tolle Preise bei unserer Tombola und ein Tischtennis Riesen-Laferl (Rundlauf). Live on stage: E43 (ibk) STREET NOISE ORCHESTRA (ibk) und OZZHAM & THE ASS BROTHERS (de) Freitag, 9. Jänner, um 20 Uhr im p.m.k. (Viaduktbogen...

Film- & Diskussionsabend zu Abschiebungen und Widerstand am 09.01. im Café DeCentral...

Film- & Diskussionsabend zu Abschiebungen und Widerstand, Freitag, 9. Jänner 2015 um 20 Uhr im Café Decentral, Hallerstraße 1, Innsbruck Das Protest Productions Collective verarbeitet die Erfahrungen mit dem hiesigen staatlichen Migrations- und Asylsystem und dem Ausschluss vom „normalen“ Leben, aber auch die Möglichkeiten widerständigen Handelns in mehreren Kurzfilmen: „The Dinner“ (15 Min.): Am Beginn von „The Dinner“ steht eine Verabredung zum Abendessen zu zweit. Alles läuft gut – wäre da nicht die Polizei und ihre „Erkenntnisse“ aus stundenlangem Telefonabhören. Und schon wird ein banaler Lebensmitteleinkauf zur Lieferung heißer Ware … „How to stop a deportation – I ain’t getting on no plane!“ (15 Min.) Flughafen Wien-Schwechat: ein Knotenpunkt für Fernwehgeplagte und globalisierte Geschäftsbeziehungen. Doch viele Menschen besteigen das Flugzeug unter Zwang – sie werden abgeschoben. Der Film zeigt „Sicherheitshinweise“ für jene, die eine Abschiebung verhindern und solidarisch eingreifen wollen: „Don’t fasten your seatbelt“, „Stand up and refuse to sit down“, „Talk to the captain“ lauten einige der Empfehlungen. Ein Film, der zum Widerstand anstiften soll, ein Film mit praktischen Beispielen, was du selbst tun kannst, um eine Abschiebung in einem Flugzeug zu verhindern. Solidarität geht sehr einfach, du musst keinE SuperheldIn sein! Im Anschluss an die beiden Kurzfilme gibts eine Diskussion zur aktuellen Migrations- und Flüchtlingspolitik sowie zu antirassistischem Handeln und Unterstützung von Geflüchteten und Migrant_innen! Ein Abend der Plattform Bleiberecht Innsbruck...

Ende vom Fest

Und schon stehen die Abbaukräne bereit wie hungrige Tiere zum Abbau der Weihnachtsdekoration. Gleich nach Dreikönig wird das geschehen. Und dann ist alles wieder für ein Jahr vorbei. Und die Gewinn- und Verlustrechnungen können angestellt werden. Was hat uns Weihnachten gebracht? Was war der (Emotions)gewinn, was der (Emotions)verlust? Oder konnten wir  ausgeglichen bilanzieren? Wo blieben die Hoffnungen, wo die unerfüllten Wünsche? Heute kamen noch die Sternsinger zu mir, brachten mir Weihrauch, Myrre und … nein kein Gold. Aber nett waren sie doch und fragten gar nicht nach Geld. Sangen nur ein Lied. Das Lied von Bethlehem und von Gott. Und alle Fragen blieben dabei offen. Am Heiligen Abend genoss ich die Stille in den Straßen, trank einen Glühwein in der Altstadt und ließ mir die Weihnachtslieder um die Ohren blasen. Am Silvesterabend floh ich vor dem Lärm ins Kino. Hinein in Stephen Hawkings Zeituniversum. Schön darin die Szene, wo alles rückwärts läuft, Stephen Hawking wird wieder jung, seine Krankheit verliert ihren Schreck, er kann wieder gehen, nur geht er rückwärts. Verschwindet immer mehr ins Bild hinein. Bis er nur mehr ein kleiner  Punkt ist. Wie wäre das, würde das Universum wirklich eines Tages implodieren, also wieder auf den einzigen kleinen Punkt zusammenschnellen wie eine Feder? Wir also vom Tod zurück ins Leben laufen, immer jünger werden dabei, wie Benjamin Button in Scott Fitzgeralds gleichnamiger Erzählung. Schließlich in unsere Kindheit und letztlich in unserer Geburt enden, nein, nicht enden, eingehen in den Mutterleib, der dann Grab und Jenseits wird, oder doch nur Ort der Auflösung nach erfolgter Vereinigung von Ei- und Samenzelle, ehe wir dann ins verdiente Nirwana eingehen. Die Indische Philosophie hat das schon vor Jahrtausenden so gesehen: Die Welt oder eben das Universum, bläht sich auf, wie eine...