Innsbruck hat ein „Multifunktionstalent“...

Die Rede ist von der erst kürzlich eröffneten Music-Hall in Innsbruck. Einem Veranstaltungsort der Großes verspricht. Der Name „Music-Hall“ beschreibt mit zwei Wörtern genau um was es hier geht – Musik in allen Varianten und Facetten kann in der Music-Hall in Form von Konzerten und Partys erlebt werden. Die Music-Hall ist ein Veranstaltungsort mit multifunktionalem Nutzen, ein Ort von dem man Großes erwarten kann. Das stellten bereits die „Söhne Mannheims“ beim Eröffnungskonzert unter Beweis. „In Zukunft kann man sich so einige große Specials erwarten“, erklärt Natalie Schretter, die für Booking & Promotion zuständig ist. Große Specials brauchen ihren Platz und den bietet die Music-Hall mit einer Kapazität für ca. 2000 Leute. Neben einem Ground Floor gibt es eine Galerie und VIP Lounges. Nicht nur für Konzerte soll das große Areal Verwendung finden, sondern vielmehr soll die Music-Hall ein „Multifunktionstalent“ sein. Kein besonderer Stil wird verfolgt, alle Arten von Veranstaltungen finden in der Music-Hall ihren Platz. Musik an der frischen Luft Ein besonderes Highlight ist der riesige Open-Air-Bereich, den bereits die stadtbekannten Veranstalter von „Bonanza“ unter die Lupe genommen haben. Platz für einen Tanz an der frischen Luft gibt es hier jedenfalls genug. Sollte das Wetter doch nicht mitspielen, dann gibt es ja auch noch die Indoor-Halle. Oder gleich von vornherein beide Areale nutzen? Warum nicht! Alles ist möglich. Komm, zeig mir deine Ideen Sollte man schon mal auf den Gedanken gekommen sein, seine eigene Party zu organisieren – nichts ist leichter als das. Selbst wenn man noch kein Event-Management-Profi ist, das Team der Music-Hall hilft bei der Planung und Umsetzung. Ideen und Konzepte für Veranstaltungen sind in der Music-Hall immer erwünscht. „Wir gehen auf die Leute und ihre Konzepte ein“, sagt Schretter. Mehr als Musik Neben Konzerten und Partys...

Oh, du fröhliche Naturzerstörung …...

… oder wie teuer sind Wasserrechte wirklich? Seit vielen Jahren wehren sich die Anwohner von Tumpen nun schon gegen das geplante Kraftwerksprojekt an der Ötztaler Ache. 2010 war die Rede einer kleinen Tiroler Wehr, welche niemandem auffallen würde. Dies entpuppte sich schon bald als Notlüge. Heute bestehen Pläne zum Bau eines Staukraftwerks, welches unter dem Deckmantel des öffentlichen Interesses so bald wie möglich durchgebracht werden soll. Dass definitiv kein öffentliches Interesse an der Zerstörung des angrenzenden Naturschutzgebietes und der Gefährdung der Anrainer besteht, machen die bestehenden Bürgerinitiativen deutlich. Viele Anwohner zeigen ihren Unmut durch Plakate an Häusern, haben Petitionen gestartet und versuchen den Projektstart so lang wie möglich aufzuhalten. Bislang leider vergeblich und dies, obwohl sich das Kraftwerk an einer denkbar ungünstigen Stelle befinden soll. Das Bauprojekt ist in einem Murenstrich geplant. Für alle Tumpener ist das Bauen dort natürlich untersagt, nicht für die Ötztaler Wasserkraft GmbH. Tumpen ist außerdem im Ötztal am höchsten durch Hochwasser gefährdet und hat den instabilsten Untergrund. Schon seit Jahrzehnten kämpfen die Anwohner gegen Erdlöcher, welche sich bei jeglicher Baumaßnahme am Bachbett auftun. Den Bauherren des Kraftwerkprojekts ist dieser Umstand zwar geläufig, aber egal. 1993 waren nach dem Versuch einen Telefonleitung zu installieren, 10 000 m³ Material nötig, um die entstandenen Löcher zu „stopfen“. Außerdem schreiben EU-Wasserrahmenrichtlinien vor, dass es keine Stauvorrichtung in einem Dorf geben sollte, da dies zu gefährlich für Anrainer ist. Besonders ein Wildbach wie die Ötztaler Ache, welche uns gerade erst im August dieses Jahres wieder Hochwasser bescherte, sollte auf keinen Fall in einem derart unsicheren Gebiet aufgestaut werden. Dennoch wollen die Projektbetreiber nichts von solchen Einwänden hören und verfechten die Sicherheit und das öffentliche Interesse an diesem, bereits jetzt als unrentabel betitelten, Projekt. Mit dem Kraftwerk sichert sich die...

Feier mit! 5 Jahre Unabhängige Rechtsberatung für Flüchtlinge...

Fest der unabhängigen Rechtsberatung Mittwoch 22.10. 18:00 Die Unabhängige Rechtsberatung Tirol des Diakonie Flüchtlingsdienstes lädt zur 5-Jahres-Feier ein! Seit 5 Jahren unterstützen RechtsberaterInnen der UBT Flüchtlinge in aufenthaltsrechtlichen Fragen. Kostenlos, professionell und größtenteils unentgeltlich. In diesen 5 Jahren wurde sie zu einer Institution der Tiroler Asyllandschaft. Das gibt Grund zum Feiern! ?Ihr werdet mit hausgemachten Köstlichkeiten versorgt und tanzt zu den Klängen der Band LatinOriente. Mittwoch Einlass: 18:00 Offizielle Eröffnung: 19:00 Um freiwillige Spenden wird gebeten. Links: www.facebook.com/events/762469277143206/   fluechtlingsdienst.diakonie.at/goto/de/was/Beratung/unabhaengigie-rechtsberatung-tirol/aktivitaeten  ...

FLÜCHTLINGSSTRÖME – eine Spurensuche...

Sh.asus Innsbruck präsentiert: Zwei junge Männer auf den Spuren der Flüchtlinge. Sie erleben die berüchtigtsten Schauplätze der Einwanderung in Süditalien. Ein Bericht über Menschen, die ihre Existenz für ein besseres Leben auf das Spiel setzen. Der aktuelle Flüchtlingsstrom birgt für die lokale Politik große Herausforderungen. In diesem Sinne diskutieren führende Südtiroler Politiker(innen) am Podium über Grenzen, Asyl und Integration, sowie über die Rolle, die kleinere Regionen in diesem gesamteuropäischen Phänomen spielen. Am 22.Oktober 2014 Um 20 Uhr im Hörsaal 4 (Innrain 52) Moderation: Eberhard Daum VetreterInnen verschiedener Parteien wie: Die Freiheitlichen Die Grünen PD Südtiroler Freiheit SVP Vortrag: „Collective Way“ Andreas Trenker und Alexander...

Innsbrucks moderne Kirchen – Pfarrkirche Maria am Gestade. Mentlberg-Sieglanger...

Innsbruck hat mehrere interessante Kirchenbauten, als man zunächst vielleicht annehmen möchte. Vor einigen Monaten besuchten wir ja die vielleicht bekanntesten Kirchenbau des 20. Jahrhunderts, die O-Dorf-Kirche oder Pfarrkirche Neuarzl, ein markanter Bau von Josef Lackner. Aber auch im Weste Innsbrucks gibt es einige neue Sakralbauten zu entdecken. So etwa die Pfarrkirche Maria am Gestade am Sieglanger. Dieser zur Katastralgemeinde Wilten gehörende Stadtteil, der sich in den dreißiger Jahren des vergangenen Jahrhunderts aus einer Kleingartensiedlung entwickelt hat. So entstand hier 1934 im Zuge eines Arbeitsbeschaffungsprogramms der damaligen Dollfuss-Regierung eine Einfamilienhaussiedlung, die von ihrem Aussehen her eher an Niederösterreich oder das Norddeutsche Flachland erinnert als dass man sie als typisch tirolerisch bezeichnen könnte. Trotzdem hatte die Idee dieses Bauprogramms, das es vielen finanziell weniger gut situierten Menschen ermögliche, sich ein eigenes Häuschen zu bauen, viele Anhänger, und so wuchs die Siedlung ziemlich schnell. Und sie fügt sich sehr reizvoll zwischen dem Hang, an den sich das bekannte im Neorenaissancestil errichtete Schloss Mentlberg schmiegt, und dem Bahndamm – später kam dann noch die Autobahn dazu – und erweitert so den früher ja eher nach Süden ausgerichteten Stadteil Wilten in den Westen. Ursprünglich genügt die Schlosskirche von Mentelberg der damals noch kleinen Gemeinde, ehe man dann in den späten fünfziger Jahren daran ging, die kurzzeitig errichtete Notkirche durch einen richtigen Kirchenbau zu ersetzen. 1959 erfolgte die Ausschreibung für die neue zu planende Kirche, den der Wiener Architekt Karl Rappold, über den ich leider nichts Näheres in Erfahrung bringen konnte, gewann.  Laut Wikipedia-Eintrag war auch der bekannte Innsbrucker Architekt Gerhard Daum, der in Innsbruck ja viele Wohnhäuser gebaut hat, an er Errichtung der Kirche beteiligt, . Jedenfalls halte ich den Bau für sehr gelungen und für die frühen sechziger Jahre und den damaligen Geist in...

FLEISCH war das Thema

Vergangene Woche kam Chris Moser, seines Zeichens Buchautor, Künstler und VGT Kampagnenkooridinator für Tirol der freundlichen Einladung nach, im Rahmen des Themenherbstes der Organisation SÜDWIND „Fleisch, ein Blick unter die (globalen) Kulissen“ über „Tierfleisch und Ethik“ zu sprechen. Nach einem etwa 45 minütigen Vortrag Mosers über Tierrechte, Fleischkonsum und Ethik vor gut 30 Besucher_Innen, folgte eine sehr konstruktive Diskussion zum Thema. Abschliessend führte Sebastian Lenz durch die Südwind-Ausstellung zum Thema „Futtermittel global“. Seit über 35 Jahren setzt sich Südwind als entwicklungspolitische Nichtregierungsorganisation für eine nachhaltige globale Entwicklung, Menschenrechte und faire Arbeitsbedingungen weltweit ein. Durch schulische und außerschulische Bildungsarbeit, die Herausgabe des „Südwind“ Magazins und anderer Publikationen thematisiert Südwind in Österreich globale Zusammenhänge und ihre Auswirkungen. Mit öffentlichkeitswirksamen Aktionen, Kampagnen- und Informationsarbeit engagiert sich Südwind für eine gerechtere Welt. Schön, dass das auch Tierrechte...

Gedanken zum WELTHUNGERTAG...

Heute ist WELTHUNGERTAG. Hunger ist kein Naturzustand. Hunger ist eine Folge von Konzern-kontrolliertem Agrobusiness, fehlender Ernährungssouveränität, Austeritätspolitik und Lebensmittelspekulation. Hunger ist eine Waffe der kolonialen, kapitalistischen Weltökonomie. Hunger ist gezielter Völkermord im Dienst der wirtschaftlich Herrschenden. Hunger zu bekämpfen muss heißen, gegen dieses mörderische wirtschaftliche System zu kämpfen. Und diesen Herrschenden ihre Macht zu nehmen. Jetzt. Und für immer. (Matthias Lauer) » Ein Kind, das heute an Hunger stirbt, wird ermordet. « Jean Ziegler Nicht gehaltene Rede zur Eröffnung der Salzburger Festspiele...

Strasser im Häfn, Koschuh im Treibhaus. Ein Interview oder so....

Am Donnerstag den 16. Oktober zieht Markus Koschuh im Treibhaus (s)eine erste Zwischenbilanz nach rund 10 Jahren Poetry Slam und 5 Jahren Kabarett. Für diesen Abend verspricht der umtriebige Wort- und Humorakrobat eine „fulminante Werkschau“, nach dem dem Publikum „die Münder offen stehen und die Ohren glühen werden“. Provinnsbruck.at traf Koschuh zwischen zwei Proben für seine einmalige Bilanzshow zum Frage-und-Antwort-Spiel: Provi: Herr Koschuh, Sie begehen also am Donnerstag im Treibhaus Ihr 10-jähriges Bühnenjubiläum. Ist es nicht irgendwie schockierend, in dieser langen Zeitspanne nicht zumindest in eine einzige wirklich bedeutende Fernsehshow eingeladen worden zu sein? Koschuh: Erstens war ich sehr wohl zu einer wirklich bedeutenden Fernsehshow eingeladen. Da können Sie die Barbara Karlich fragen. Ich kann mich an meinen famosen Auftritt in ihrer Sendung zum Thema „Familienfeiern sind nur lästige Pflicht“ noch sehr gut erinnern. Leider. Von der Feier zum 60. Geburtstag meiner Mutter habe ich erst Wochen später erfahren. Mir hatte die Mama gesagt, dass sie gar nicht feiern will. Provi: …und zweitens? Koschuh: Und zweitens was? Provi: Na, auf „Erstens“ folgt ja normalerweise ein „Zweitens“. Koschuh: Ach so. Und zweitens haben Sie das nun behauptet, dass „Tirol Heute“ oder „Im Zentrum“ keine großen Fernsehshows sind. Dann wäre ich ja also aus dem Schneider. Und eigentlich sind’s ja 11 Jahre. Aber das kommt marketingtechnisch nicht so gut. 11. Es feiert ja auch niemand seinen 59. oder 61. Geburtstag groß. Aber den 60sten schon. Schluchz. Provi: Tolle Ausrede, das mit dem Marketing. Sie können ja ruhig zugeben, dass Sie letztes Jahr dermaßen lange auf Entzug waren, dass Sie auf das 10-Jahres-Jubiläum vergessen haben. Koschuh: Woher wissen Sie denn das mit dem Entzug? Provi: Wir haben es gar nicht gewusst. Aber danke für die Bestätigung. Themawechsel. Koschuh: Ja, bitte. Provi: Wann...

Innsbruck, beschreib dich...

Innsbruck, beschreib dich Wie leidenschaftlich sich diese Stadt beschreibt und zärtlich beschriftet. So kindlich sprachlos macht uns die Liebe und wärmt unsere Wesen endlich. Und so bleiben wir einander unbeschreiblich, denn es fehlen uns die Worte. Selig schweigend schlafen wir miteinander ein.   Foto: Irene...

Erster Ex-In Poetry Slam @ Vierundeinzig...

Sprache ist für alle da – Unter diesem Motto werden beim ersten „Exklusiven-Inklusions Poetry Slam“ 12 Poetinnen und Poeten miteinander um die Gunst des Publikums antreten. Das Besondere an diesem Poetry Slam: überwiegend besondere Menschen werden mit ihren selbst verfassten Texten zu sehen sein: Von PoetInnen mit Down Syndrom über Gehörlose bis zu … seht und staunt selbst über das Sprachgefühl vermeintlich „Behinderter“! Alle Texte werden in/von Gebärdensprache übersetzt – und auch drei besonders erfolgreiche SlammerInnen der Innsbrucker Poetry Slam-Szene werden zu sehen und zu hören sein: Markus Kozuh, Stefan Abermann, Martin Fritz sowie Katharina Käthl! Miteinander werden alle PoetInnen das Motto des Abends zum Leben erwecken: Sprache ist für alle da! Montag, 13. Oktober 2014 im Vierundeinzig Hallerstraße 41, 6020 Innsbruck Eine Veranstaltung im Rahmen von „einzigARTig“, einer Reihe von Tafie und artdepot. Foto:...