Drei Jahre & kein bisschen Scheiße...

Wie es so weit kommen konnte, dass wir Dir am Samstag, den 18. Jänner 2014, nicht nur virtuell etwas auftischen werden, ist leicht erklärt: Aus Spaß wurde digitales Stadtgeflüster. Und? PROVINNSBRUCK WIRD 3! Wie es sich für ein in die Jahre gekommenes Onlinemedium gehört, feiern wir unseren Geburtstag so erwachsen, wie wir halt können: Worte statt Torte Damit auch Du die Stadt bloggen kannst, laden wir Dich ab 14.00 Uhr zur Blogwerkstatt in die Kulturbackstube. Neben spannenden Tipps und Tricks von der Themenfindung bis zur Veröffentlichung deines ersten Beitrags, bietet Dir provInnsbruck Raum, um Dich auszuprobieren und Deiner Kreativität freien Lauf zu lassen. Und so einfach geht’s: Kalender raus, Anmeldemail an redaktion@provinnsbruck.at, eigenen Laptop mitbringen und fertig. Bleistiftspitzel statt Kinderschnitzel Sind die Worte angerichtet, kredenzen wir Dir unsere nigelnagelneuen provInnsbruck-Postkarten. Wer sein Innerstes nach außen kehren will, um es dann mittels fein säuberlich abgeschleckter Briefmarke in die weite Welt zu entsenden, hat übrigens noch immer die Möglichkeit dazu: Mach Innsbruck zum Thema & schick uns Deinen besten, zornigsten oder schrägsten Spruch in die Redaktion. Kulturkerosin statt Wohlfühltermin Solltest Du Dich angesichts aktueller Koalitionsentscheidungen bis zum provInnsbruck-Geburtstag immer noch nicht erholt haben, schenken wir Dir nicht nur unsere ganze Aufmerksamkeit, sondern Kunst & Kultur. Gegen 19.30 Uhr wird das digitale Stadtgeflüster analog: Markus Koschuh & Vaseva are in da house! PROVINNSBRUCK WIRD DREI Blogwerkstatt, Postkarten-Präsentation & Party Samstag, 18. Jänner 2014 Blogwerkstatt (14.00 Uhr), Festl (19.30 Uhr) Die Bäckerei – Kulturbackstube, Dreiheiligenstraße 21a, 6020 Ibk Eintritt...

Wissenschaft zu Grabe getragen...

Etwa 300 Studierende und Universitätsangehörige haben heute Nachmittag auf dem Geiwi-Vorplatz symbolisch das Wissenschaftsministerium zu Grabe getragen. Neben den VertreterInnen der verschiedenen ÖH-Fraktionen sprach auch Rektor Tilmann Märk zur Trauergemeinde – unisono zeigten sich die Anwesenden entsetzt über die Kleingeistigkeit der Bundesregierung. Über weitere Protstaktionen wird provi natürlich berichten. Foto: Kathrin...

ÜBERwachung auf allen Linien – Ihre IVB...

Es ist ein Tag wie viele andere auch. Ich steige gut gelaunt in meinen IVB-Bus zur Arbeit und blicke ihm direkt in die großen schwarzen, toten Augen – er starrt zurück, regungslos, emotionslos. Ich kann nur ahnen was er sieht und wahrnimmt, oder mit wem er sein Wissen teilt. Niemand hat mich je gefragt und trotzdem ist er da, als ständiger Begleiter auf dem Weg ins Büro, zurück nach Hause oder sonst wohin. Es heisst, er soll mich beschützen. Ich schaue mich um und denke mir: „Vor wem? Vor dir vielleicht?“ Überall sprießen diese Kuppeln der Überwachung, schwarzen Morcheln gleich, in den öffentlichen Raum, zersetzen kontinuierlich die Freiheit, wachsen und vermehren sich scheints unabänderlich, ohne Kontrolle. Fangen das Licht verarbeiten es zu Bildern, senden, speichern und codieren sie. Gesichter werden vermessen und interpretiert, meines und auch deines. Irgendwo sitzen dann Menschen für 7,98 EUR brutto die Stunde, starren auf pixelige, rauschige fahlgraue Monitore, stundenlang. Man fühlt sich sicher so, angeblich. Warum eigentlich? Markus...

Gas-Wasser-Heizungsinstallateur war gestern. Heute: Werner. beinhart....

…nach dem jüngsten (über-)schnappschuss von isabella krainer hier ein...

(Über)Schnappschuss_11

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Integration at its worst: Wirtschaft schluckt Wissenschaft...

Eine beliebige österreichische Universität im Jahr 2015: Die Anwesenheitspflicht wurde neben Seminaren nun auch auf Vorlesungen und den täglichen, vom Wirtschaftsministerium verordneten Gottesdienst ausgedehnt. Einzig möglicher Entschuldigungsgrund ist die Teilnahme an den seit Monaten durch’s Land tingelnden Castings für die bald startende Show ÖSDSS „Österreich sucht den SuperStudi“ – Die JurorInnen Niki Lauda (Kategorie schnellst unterwegs seiende StudentInnen), Magier Uri Geller (Kategorie best auswendig lernende StudentInnen), RZB-General Walter Rothensteiner (Kategorie bestes kontokorrektes Auftreten) und Mirjam Weichselbraun (Kategorie woooh!-Faktor) sind beinhart. Die Hemmungslos-Wein-Quote bei Studierenden der Geisteswissenschaften liegt bei 82 Prozent, am toughsten sind Studierende der Wirtschaftswissenschaften, die vor allem in der Kategorie „auswendig Lernen“ und „kontokorrektes Auftreten“ nichts als verbrannte Erde hinterlassen. In Ausnahmefällen wird als Entschuldigungsgrund für das Fernbleiben von Seminaren, Vorlesungen oder Gottesdienst auch der eigene Tod anerkannt – jedoch nur, wenn dieser per Antragsformular EX 56b bis zum Stichtag 31. Oktober bzw 31. März fristgerecht angekündigt wurde. An allen Eingängen der Universitäten stehen Bankomaten, mit denen man seinen Quick-Chip der StudentCard aufladen kann. Das Drehkreuz will heute nicht so richtig, der Mitarbeiter einer Sicherheitsfirma wirkt gestresst. Schon wieder hat er einen Studierenden aus dem Ausland darauf hinweisen müssen, dass dieser die StudentCard zwei Mal stecken muss, damit ihm auch zwei Mal zehn Euro für den heutigen Zutritt zur Uni abgebucht werden. Nach zehn Metern zweites Drehkreuz: „Sicherheitskontrolle“. Digicams, Handys und Co müssen abgegeben werden. Mit einem von einem übergelaufenen Psychologiestudenten entwickelten Test werden Studierende mit fotografischem Gedächtnis heraus gefiltert und wieder nach hause geschickt. Niemand soll die Powerpointfolien abfotografieren oder sie sich merken können. Viele StudentInnen sind dazu übergegangen, ihr Gedächtnis per Meditation und Yoga zu trainieren – einige wurden bereits vom Test beim Drehkreuz der erhöhten Merkfähigkeit überführt und für ein Semester suspendiert. Manche Studierende...

Es war sehr schön, es hat mich sehr gefreut!...

„Es war sehr schön, es hat mich sehr gefreut“ diese Worte stammen von unserem, in ungeheuer eindrucksvollem Kostüm, allseits bekannten Herrn Norbert Pleifer und ja, so nebenbei, auch von Kaiser Franz Joseph. Die gesamte Inszenierung von Im weißen Rössl ist ein Gesamtkunstwerk und ein ununterbrochener Angriff auf die Lachmuskeln. Anfangs hatte ich große Bedenken dieses Stück werde süßsüß über die Bühne kommen, aber nichts da, das ist natürlich auch dem Staatstheater und dem Feinripp-Esemble zu verdanken – wie konnte ich vergessen, dass die immer für Qualität sorgen. [video:http://youtu.be/sw21geHaI34] Bernhard Wolf könnte auch ohne Text jede Rolle nur mit seinen Augen und dem Ausdruck im Gesicht absolvieren, zum Niederknieen. Auch Markus Oberrauch bekommt hiemit einen Tirol-Oskar von mir für seine Mimik und sein blitzschnelles Umziehen bzw. Verwandeln in drei verschiedene Rollen verliehen. Die Ohrwürmer von Ralph Benatzky waren ein Genuss, hätten sie nur ewig weitergesungen. Die Schauspieler vom Staatstheater waren natürlich auch großartig, aber unsere Akteure, Wolf und Oberrauch muss ich schon hervorheben, Tirol ich lei oans, ihr wisst ja! Ein durch und durch gelungener Abend, danke an den oben genannte heutigen “ Kaiser”, der es immer wieder möglich macht, ein solches Programm mitzuerleben. Das Stück kommt im Dezember noch am 14./16./17./ und 31. und im Jänner 2014 am 3./4./5./16./17./18, zur Aufführung. Mit viel Freude hab ich auch bemerkt, dass Markus Koschuh Ende Dezember seinen Jahresrrückblick im Treibhaus, da freue ich mich auch schon darauf. ILONA...

Vortrag: Autonome und widerständige Bewegungen: 1978 bis heute (Cafe DeCentral, 17.12., 20:00 Uhr)...

Anlässlich des 90 jährigen Jubiläums einer Konferenz der anarchosyndikalistischen Internationalen (3. bis 5. Dezember 1923) in der Tiroler Landeshauptstadt wird im Rahmen einer zweiteiligen Veranstaltungsreihe die anarchistische, linksautonome und widerständig-aktionistische Geschichte Innsbrucks beleuchtet. Im Rahmen des zweiten Termins, am 17. Dezember 2013, werden autonome und andere aktionistische Bewegungen der vergangenen 35 Jahre diskutiert. Im Zuge dessen rollt der Politikwissenschafter Gregor Sanders die Geschichte der linken und autonomen Szene in Innsbruck vom Kommunikationszentrum KOMM (1978) bis zur Libertären Liga Ende der 1990er Jahre auf. Anschließend diskutiert der Erziehungswissenschafter und Politologe Martin Haselwanter widerständige Episoden von kultur(politischen) Hausbesetzungen über die Proteste gegen den EU-VerteidigungsministerInnengipfel 2006 bis zur Bewegung gegen die Abschiebung von Lamin Jaiteh 2011 uvm. Dienstag, 17. Dezember 2013, 20:00 Uhr Autonome und widerständige Bewegungen: 1978 bis heute Gregor Sanders: Die linksautonome Szene in Innsbruck 1978-1999 Martin Haselwanter: Widerständige Bewegungen ab den 2000er Jahren Ort: Café DeCentral, Hallerstraße 1, 6020...

Sprücheklopfen für Fortgeschrittene...

Alle kennen, aber nicht alle suchen sie, diese Lauten und Selbstverliebten. Sprich, diese ewigen Dreinquatscher_innen. Das digitale Stadtgeflüster schon. Drum: Finger auf die Tastatur, Sprüche klopfen und an redaktion@provinnsbruck.at schicken. Vielleicht landet ja genau Dein Spruch auf einer provInnsbruck-Postkarte. provInnsbruck, Partizipation & Postkarten Wie die drei P’s schon verraten, geht es provInnsbruck.at nicht darum, eure Gedanken, Ideen und besten Sager rund um Innsbruck in ein Sackerl zu reden und uns vor die Tür zu stellen, sondern auf dem schnellsten Weg zu schicken. Die besten Sprüche werden von einer fachkundigen Jury (das sagt man ja so, oder?) ausgewählt und dann auf Postkarten gedruckt. Also: Wer sein Innerstes immer schon nach außen kehren und mittels fein säuberlich abgeschleckter Briefmarke versenden wollte, hat jetzt die Chance dazu. Doch: Die Uhr tickt. Denn wie beim Bloggen auch, werden die Ersten ganz schnell auch die Letzten sein. Und so geht’s: Schick deinen besten Spruch an redaktion@provinnsbruck.at, gib deine Kontaktdaten (der richtige Vor- und Nachname wären schön) an und lass dich überraschen. Wir machen das auch so. PS: Und noch ein kleiner Tipp am Schluss: Der Spruch sollte nicht zu lang sein. Sonst passt er nicht auf die...

Bildungsdemo in Innsbruck...

Mehr als 300 Menschen zogen heute durch die Innsbrucker Innenstadt, um gegen die Bildungspolitik der Regierung zu protestieren. Vor allem kritisieren die DemonstrantInnen die geplante Dienstrechtsreform für künftige LehrerInnen, die deutlich mehr Arbeitsbelastung bei gleichzeitigem Einkommensverlust bedeutet. Innsbrucker Lehramtsstudierende haben die wichtigsten Punkte in einem sehenswerten Webvideo dargestellt....