Markt ohne Namen und ohne Werbung...

Gestern in einer der seltenen Sonnenminuten über den Marktplatz geschlendert und einen feinen, kleinen Markt entdeckt. Kunsthandwerk und kleine Schätze durchstöbert, viel Geld ausgegeben, mit den Leuten geratscht. Und was musste ich erfahren? Die Kaufleute stehen sich die Beine in den Bauch, weil kaum KundInnen zu ihnen kommen. Obwohl die Hölle los ist in Innsbruck. Die Händlerin erklärt mir dann, dass es den Organisatoren des Marktes nicht erlaubt war, Plakate zur Ankündigung des Marktes aufzuhängen. Jetzt höre sie von jeder zweiten Kundschaft, dass es eine so schöne Überraschung sei, dass der Markt hier wäre… ein Markt ohne Namen und Motto, er ist halt einfach da. Daraufhin den nächsten Kaufmann dazu befragt meint der, dass morgens immer brav die Steuereintreiber von der Stadt kämen um die Standgebühren und Steuern einzuheben (keine unwesentliche Summe, wie er mich wissen ließ), dass es aber nicht möglich gewesen sei, Plakate als Werbung aufzuhängen. Hm? Ich wundere mich, schimpfe ein bisschen und ziehe weiter. Hiermit die Empfehlung an alle, die noch Zeit haben: Markt ohne Namen am Marktplatz, noch bis heute Sonntag.  von Pamplmuse aka ELISABETH...

Innsbruck, deine Plätze … Hans-Brenner-Platz...

St. Nikolaus, einer der urigsten und nettesten Innsbrucker Stadtteile, hat seit einigen Jahren einen eigenen Platz. Geht man die schmale und mit vielen kleinen  netten Läden und noch alten Gasthäusern bestückte Innstraße Richtung Osten, stoßt man direkt auf ihn. Ein Platz, den es natürlich schon länger gibt, der aber erst seit 2001 nach dem bekannten Tiroler Volksschauspieler Hans Brenner , der in St. Nikolaus geboren wurde und auch auf dem hiesigen Friedhof begraben liegt, benannt wurde.Er war Mitbegründer der Tiroler Volksschauspiele und ist vielen auch durch viele Rollen aus Film und Fernsehen bekannt. Er war ein „uriger Innsbrucker“, könnte man sagen und er konnte daher die Rollen aus den bekannten Tiroler Volksstücken von Schönherr bis Mitterer daher in einer fast unnachahmlichen Weise verkörpern. Auch städtebaulich ist der Platz recht interessant. Hat er doch auf der einen Seite die für Innsbruck so typischen überwiegend noch aus der Gotik stammenden hohen Häuser des sogenannten Inn-Salzach-Stils, wie sie auch die Altstadt zum überwiegenden Teil bilden. Es gibt noch viele kleine Betriebe und Werkstätten, und eben auch nette Gasthäuser. Weiter westlich des Platzes befindet sich der Waltherpark, eine kleine Grünoase, die zum Relaxen und stillen Verweilen einlädt  Vorher war hier eine Floßlände für die Innschifffahrt, die ja vor dem Aufkommen der Eisenbahn die wichtigste Verkehrsverbindung in Tirol war. Benannt ist er nach dem Dichter Walter von der Vogelweide. Bereits 1871 angelegt und 1877 mit der Statue des berühmten Dichters versehen, die ursprünglich für München bestimmt gewesen war. Auch die ebenfalls in diesem Park stehende Geographensäule hat schon ein hohes Alter. Sie stammt aus 1878 und dient immer noch der genauen Bestimmung des Standortes. Sehenswert ist auch das an dem Park östlich anschließende Turnusvereinshaus, das im 18. Jahrhundert als Strafarbeitshaus errichtet wurde, ehe es...

provInnsbruck-TV: WIR WOLLENS WISSEN!...

ProvInnsbruck.at, Innsbrucks digitales Stadtgeflüster, lässt alle zu Wort kommen, die etwas zu sagen haben und nicht gemein werden. Wir verstehen uns als offenes Forum und wollen unsere Stadt gemeinsam zum Thema machen. Denn wir brauchen keine "Meinungsmacher(innen)" und wissen selbst, was wir wollen – und was uns nicht passt....

I love TV, not dORF

Edler Schirm voll lebhaften Lichts so viele Fenster in ausgeleuchtete Welten Preiset in Jubelchören die Braunschen Röhren kalter, sanfter Schein zappe ich stundenlang FernsehSucht Sinn in flimmernden Kanälen Yes, I love TV auch die Wiederholungen TV is my life Teletext mein Sehnsuchtsbild doch ORF … wir wirr dieses Land ist ein dORF & Wrabetz eine televisionäre Wunderkerze Casting-Scheiß statt Bachmannpreis trotzdem: I LOVE TV ab dem dritten Mal wird’s Kult Fernsehen zum Gernsehen Televise my life! mei Bier is ned deppat Schaun’n Sie sich das an!...

Ende mit den Postenkämpfen – RÜCKWÄRTS Tirol?...

In Tirol Heute und in der Tiroler Tageszeitung schon mehrfach wurde ausführlich über unsere ach, so neue Partei Vorwärts Tirol berichtet. Tja und auch über die Schlammschlacht um den Vorstand und über etwaiige Schuldenlast. Ausserdem hätte Herr Lindenberger mehrmals gegen die Satzung der Partei verstoßen.  Dies sagt , Schelm wer schlechtes denkt” ausgerechnet ein Herr Universitätsprofessor, welcher der Onkel von Anna Hosp ist. Nun um die Geschichte weiter spannend zu halten, haben Lindenberger und Hosp je eine Generalversammlung einberufen. Jetzt, nachdem alle Versuche gescheitert sind, soll Lindenberger abberufen werden, um so wahrscheinlich unsere allerliebste Frau Hosp zum neuen Vorstand zu integrieren. Kommt sich unsere Frau Dr. Oppitz-Plörer nicht schön langsam in ein schlechtes Eck gedrängt vor? Denn in meiner bescheidenen Privatmeinung säumen schon recht viele politische Leichen ihren Weg. Natürlich wird jetzt umgehend behauptet, dass sie selbst mit dieser Partei nichts am Hut hat. es riecht aber schon gewaltig danach. Bin halt nur eine Stimme aus dem Volk und hab so meine Meinung. Außerdem wäre das eine Vorgehensweise, welche doch alle Männer uns Frauen vorwerfen, dass wir nicht paktfähig sind und die Stutenbissigkeit immer noch vorhanden ist. Das meint die wahre...

Music and the province (Vol. 5) – Our Ceasing Voice...

Düstere Klänge tönen vom Tiroler Unterland aus in Richtung Innsbruck, und bereits weit über die Grenzen Österreichs hinaus. Als eine Mischung aus hypnotisierendem Ambient und einstigem Post-Rock lässt sich der durchdringende Sound der 2006 gegründeten Band  Our Ceasing Voice beschreiben. Mit seiner dramatischen Kraft geht er durch Mark und Bein, beschwört all die Dinge im Leben auf, denen man nicht entgehen kann. Mit zwei der musikalischen Master Minds – Gitarrist Sebastian und Sänger Reinhard – habe ich mich über das eigenwillige Genre, für das sie sich entschieden haben, über ihr Schaffen, die Musikszene Tirols, Vernetzung und die Vermittlung von purem Gefühl unterhalten. Zum Schluss gibt’s wie immer einen Song. Und die Dunkelheit füllt...

provInnsbruck-TV: Sprich mit uns!...

ProvInnsbruck, das digitale Stadtgeflüster, ist ein offenes Forum für Meinungen, alternative Stadtansichten und urbane Diskussionen. Im Vordergrund steht der Dialog sowie die Bereitschaft, auch Andersdenkenden zuzuhören. Absolute, unbestreitbare Wahrheiten mögen andere verkünden – wir wollen Diskussionen ermöglichen und vor allem jene Stimmen hörbar machen, die viel zu oft ignoriert werden. Geföhnt Euch dran!...

SCHWARZE Pädagogik und Klassen-Kampf...

Vizekanzler Spindelegger hat eine Idee: er möchte die Aufnahmeprüfung für Gymnasien wieder einführen. Auf eine Eignungsprüfung für Politiker(innen) warten wir leider schon lange vergebens. „Spindelmichi“, wie ich ihn selbst nenne, ist politisch noch nicht durch große Visionen aufgefallen. Seine herausragendste Leistung besteht darin, noch ein wenig fader und unbedarfter als sein Chef Feigmann zu wirken – und das ist wahrlich keine kleine Leistung. Spindelmichis Idee, die Eignung aller Volksschüler(innen) für das Gymnasium in Form einer Aufnahmeprüfung festzustellen, ist freilich eine blendende: Kinder lieben bekanntlich nichts mehr als Leistungsdruck und lernen dann meistens mindestens doppelt so schnell. Unbestreitbar ist das Leben kein Ponyhof und man kann den Kids dies nicht früh genug einbläuen. Mag sein, dass die SalonbolschewikInnen wieder jammern werden, dass dadurch Kinder aus „bildungsnahen“ (Milieu: viele Deko-Bücher, manchmal eine Doku statt immer nur RTL 2) Familien profitieren. Ja, mei: Man bleibt eben lieber unter sich und die Vermischung der Klassen (heute: Bildungsmilieus) verwirrt die Kleinen eh nur. Vor vierzig Jahren wurde die Aufnahmeprüfung für die Gymnasien übrigens abgeschafft – wollen wir hoffen, dass sich Spindelmichis Visionen durchsetzen und sich die Bildungsreformen verstärkt an der guten, alten Zeit orientieren. Auch das Rohrstaberl ist durch die neumodische Kuschelpädagogik zu Unrecht in Verruf geraten – denn Zucht und Ordnung haben schließlich noch niemandem geschadet,...

da-heiml-ich

ich will diese Stadt voll- be- und verdichten Verse fallen zwischen Häuserschluchten & Asphaltfalten vom HafeleKar jodelt Jandl frisch verliebt in seine Friederike diese Stadt braucht ein Herz-Vers-Sagen, besser noch -Singen Innsbruck, sei lieber offen statt dicht 6020, wie wohl die Reime darauf klingen? diese Stadt ist k/ein Gedicht Innsbruck ist DADA transitorische Poesie Trakl haben sie bei uns begraben Bachmann studierte ein dunkles Semester hier doch brauchen wir mehr als Ikonen n:eure Stimmen um den Himmel über der Föhntown aufzuschrei(b)en Für diese bildschöne Stadtaufnahme bedanke ich mich herzlich bei SUZANA ILIC und für Lyrik-LiebhaberInnen gibts hier noch vom Allerfeinstes: [video:http://youtu.be/ccC25XOXXZE [video:http://youtu.be/Zd9Wj8oejzE]...

Innsbruck, Austria: an intercultural oasis...

Imagine your day like this: You go to university on Monday morning and get to know a couple of Americans in a history course. At midday you find yourself having lunch at Chili Döner together with them and your Turkish friends. While having just finished your afternoon coffee, you bump into your Tyrolean study colleagues and they suggest going to the following week’s pub quiz at  The Galway Bay Irish Pub in order to meet and have a chat with your British acquaintances. You think this description seems like Utopia? Come in and find out! Once you have taken up your studies in the capital city of the second westernmost state of Austria, it is not unusual that your mono-cultural circle of friends will grow into a big multicultural set of acquaintances. Innsbruck is home to thousands of students and comparable to many other university cities, it does not only host national students and locals, but is rather a place where a number of different cultures and ethnicities mix. Although this multicultural living-together does not always work out harmoniously in many cities, Innsbruck does a pretty good job in turning itself from a multicultural city into an intercultural one. People of different origin not only share the same city with each other and live side by side. No, here in Innsbruck members of different cultures and backgrounds have taken a step further and have got together, built relationships and shared their customs and lifestyles with each other. This city offers a lot of intercultural potential which is only waiting to be fully exploited. Especially The University of Innsbruck has functioned as a kind of meeting point for many years now by successfully maintaining its international relations with places like New Orleans. Furthermore, it has enabled the possibility to meet and interact with people who made their way...