Betonausblick. Ein Zitat....

"Sie kommen jeden Tag und verunstalten unsere Städte. Sie hinterlassen überall ihre idiotischen Schriftzüge. Sie machen aus der Welt einen hässlichen Ort. Wir nennen sie Werbeagenturen und Stadtplaner." (Banksy) …ein passendes Zitat zum Blick auf den Landhausplatz, lief mir grade über den Weg (von einem der tollsten Betonwüsten-Verschönerer). Guerilla-Gardening und Street-Art fänd ich hier durchaus angebracht...

FC Sans Papiers Innsbruck: Für Gleichheit, gegen Rassismus...

Seit etwas über drei Monaten gibt es in Innsbruck einen ganz besonderen Fußballverein. Der FC Sans Papiers Innsbruck organisiert Asylwerbern und auch Flüchtlinge mit noch nicht gesicherten Aufenthaltsstatus – und sorgt bereits auf Regionalturnieren für Furore. Ein Gespräch mit der Präsidentin Angela Eberl. Wie ist Euer Verein entstanden? Seit Herbst gab es eine Fußballmannschaft des Flüchtlingsheims in der Rossau den „FC Flüchtlingsheim. „Im März haben wir dann den Verein in „FC Sans Papiers Innsbruck“ umbenannt. Nach dem Vorbild aus Wien heißen wir FC Sans Papiers Innsbruck.[video:http://youtu.be/cNaUjZ1_e4A] Was waren bisher die Höhepunkte für Euch als Verein? Beim Pfingstturnier in Grinzens haben wir den dritten Platz errungen! Und eine Mannschaft von uns wurde beim Beach-Soccer-Cup in Rum 5. Was sind Eure Ziele? Uns geht es vor Allem darum, dass die Flüchtlinge, die ja keiner Erwerbsarbeit nachgehen dürfen, für sich eine gute Möglichkeit haben, sich zu beschäftigen und mit der örtlichen Bevölkerung in Kontakt zu kommen. Es ist ja übel, wenn man einerseits den AsylwerberInnen ständig sagt, sie sollten sich integrieren, aber andererseits es keine weitergehenden Angebote gibt, sich mit „Einheimischen“ zu verständigen und mit ihnen gemeinsam etwas zu unternehmen. Habt ihr auch im engeren Sinn politische Ziele? Klar. Wir treten jedenfalls dafür ein, dass AsylweberInnen den vollen Zugang zum Arbeitsmarkt und zu schulischer und beruflicher Bildung  kommen. Bisher verhindert ein Erlass des damaligen Wirtschaftsministers Bartenstein, dass AsylwerberInnen in sozialversicherten Beschäftigungsverhätnissen arbeiten können – obwohl die Gesetzeslage in Österreich ihnen das eigentlich erlauben würde! Wir sind daher dafür, dass diese Einschränkungen endlich fallen. Nur so können die Flüchtlinge ihre Interessen und Kompetenzen in Österreich einbringen und sind nicht mehr zum Nichtstun verurteilt. Wie kann man Euch unterstützen? Wir suchen vor Allem Mitglieder, natürlich auch solche, die uns finanziell unter die Arme greifen. Nähere...

Subjektiv betrachtet: Bürgerlich sein...

Bürgerlich sein ist wie Klopapier kaufen. Man will eigentlich nicht dabei beobachtet werden, kann aber nicht anders. Vorige Woche hat mir eine Freundin von einem Streik erzählt. Wofür oder wogegen sich die Straßen ihrer Erzählung füllten, weiß ich nicht mehr so genau. Könnte daran liegen, dass es hier zu Lande nur noch darum geht, fehlenden Inhalten eine Form zu geben. Nun fand besagter Streik aber nicht in Österreich, sondern in Deutschland statt. Von der Macht regionaler Gewohnheit abgesehen, fielen Parallelen auf. Und dann ein Satz: Schon komisch, wenn man sich plötzlich in einem Haufen 60jähriger Gutsituierter wiederfindet, die gerade im Begriff sind „Wir sind die junge Garde des Proletariats…“ anzustimmen, ohne dabei wirklich rot zu werden. Auf gut österreichisch fällt mir dazu nur ein: „Da hama wieder glacht“. Oder „Freundschaft“, wobei ich zugeben muss, dass mich die gestrige ORF-Ausstrahlung derselben ungebührlich schnell in Tiefschlaf versetzt hat. Das wiederum könnte aber auch an dem ermüdenden Gedankenkarussell Österreich liegen, in dem tatsächlich immer noch der Frage nachgegangen wird, ob die Grünen jetzt auch schon bürgerlich sind und wenn bzw. weil ja, ob sie es selbst auch schon wissen. Vielleicht ist es aber auch einfach nur so, dass ich die gute alte Sprechblasendemokratie nicht mehr so gut verkrafte. Ich meine, man wird ja schließlich auch älter. Sieht genauer hin und hört genauer zu. Links: http://derstandard.at/1369361983165/Die-Gruenen-und-die-Buergerlichen...

ÖVP mit Grünen und Schätzen...

Der letzte Freitag 24.5.2013 war ein grauer, von Wolken getrübter Tag, meine Stimmung nicht die beste nach einem Vormittag als Zuhörerin im Landtagssitzungssaal und quälenden Zweifeln, ob ich mich auf etwas Neues und eine funktionierende Zusammenarbeit der Koalition –  so wie von beiden Seiten beteuert wurde – freuen kann, oder nicht und ob ich es offen sagen darf oder nicht, ob ich mich freue oder nicht, ohne gleich in die eine oder andere Schublade gesteckt zu werden. Nach der für mich beruflich relevanten Information in der Rede von Günther Platter, dass ich noch weitere 4 Jahre auf die abgeschlossene Evaluierung des Modellprojekts Gemeinsame Schule im Zillertal warten muss und ein weiteres in Innsbruck stattfinden soll, wobei noch nicht klar ist, wo genau und wann …  gings mir so la la – wie soll ich sagen – zwiespältig. Es wäre doch auch möglich, Studien ausländischer Universitäten zu beziehen, die dieses System schon lange für die Entwicklung der Kinder umgesetzt haben, indem man dort am Institut für Erziehungswissenschaft anruft und mit dem Institutsleiter spricht und die jeweiligen Studien anfordert. Es gibt schon genügend Evaluierungen. Man beachte diesen Link –  bereits aus dem Jahr 2009….sehr interessant und kein Roman, bald gelesen: http://www.bildungsgewerkschaft.at/downs/Flyer_Finnlandreise.pdf Und zum Vergleich diesen Tirol betreffenden aus dem Jahr 2013…….. http://www.tirol.gv.at/uploads/media/Landesbildungsenquete_GemeinsameSchule_StatementsReferentInnen.pdf Also, wenn ich das vergleiche, dann bitte-danke Gemeinsame Schule der 6 – 14 jährigen, die Kinder werden es danken, aber so weit sind wir wohl in Tirol noch nicht. Am Abend wollte ich auf eine Veranstaltung und schaute auf dem Weg um 18 Uhr am Landhausplatz vorbei, weil dort der am Abend der Angelobung landesübliche Empfang mit Schützenformation stattfand. Was fand ich vor –  außer der angelobten Koalition vor dem Landhaus stehend und den Schützen – gähnende Leere. PassantInnen...

Books4Bricks – Bildung kennt keine Mauern...

Im Rahmen meines Umzugs von Kufstein nach Innsbruck habe ich mein Bücherregal sortieren müssen. Gefangen in der Realisierung, dass ich nicht mehr alle Bücher mitnehmen könnte, sie aber unter keinen Umständen wegschmeißen möchte, habe ich versucht meinen Bücher einen konstruktiven Sinn zu geben.   Durch den Film “die Verurteilten” (Shawshak Redemption, 1994) bin ich auf die Idee gekommen, meine Bücher jenen Menschen zur Verfügung zu stellen, die keinen freien Zugang zu Bibliotheken und Lehreinrichtungen genießen – den Insassen der Justizhaftanstalt in Innsbruck.   Kurzerhand rief ich also die Justizanstalt an und besprach meine Idee. Ein Herr namens Wolfgang Kofler, seines Zeichens zuständig für die Freizeitgestaltung der Justizanstalt, war begeistert davon, dass eine Außenstehende wie ich, mit keinerlei Assoziation zur Justizanstalt, eine solche Idee hatte und bat mich meine Bücher nach den Osterfeiertagen vorbei zu bringen. Über Ostern war ich, beschwingt vor Freude über meine gute Tat, so begeistert, dass ich Freunden und Bekannten von der Sache erzählt habe. Die Reaktion die ich erhalten habe, hat mich überrascht: ich habe Bücher bekommen.   Inspiriert, habe ich meinen Gedanken freien Lauf gegeben: offenbar hat jede/r ein Buch zu Hause stehen, das nur im Regal verstaubt und seinen konstruktiven Sinn dadurch einbüßen muss – und wir haben plus-minus 25.000 Studierende an der Leopold-Franzens-Universität. Selbst wenn nur 10% davon ein Buch geben würden, wären das 2.500 Bücher.   Vorsichtig begann ich mich vorzutasten. Ich sprach mit Wolfgang Kofler über die Idee, dann mit einigen Studierenden und einem Bekannten, der Erfahrung hat mit Aktionen im Raum Innsbruck hat und mir bei der Namensfindung half, Mag. Thomas Schafferer. Auf die durchwegs positiven Reaktionen hin habe ich Termine mit dem Direktor der Universität Innsbruck, Dr. Tilmann Märk, dem Direktor der Universitäts- und Landesbibliothek Tirols, Dr. Martin...

Nach der Wahl ist vor der Werbung...

Was, schon wieder ein Jahr vorbei?? – Nein, nur eine Wahl… Man könnte ja wirklich meinen, es reicht langsam mit der Wahlwerbung. Und ich stimme diesen politverdrossenen Grundtenor jetzt nicht aus gegebenem Anlass an. Ende Mai blickt uns nur der ein oder andere HC Wähler heischend mit seinen kruppstahlblauen Augen an, umringt nicht von einer wehenden Österreichfahne sondern zur Abwechslung einmal von vier Jugendlichen. Wie viel er von Gleichberechtigung hält, zeigt das Geschlechterverhältnis von drei „Madln“ zu einem „Buam“. Darauf, wie das mit dem Slogan „Mit ihm kommt Österreich zuerst“ zusammenhängt, will ich hier nicht eingehen. Fakt ist, dass Innsbruck und ganz Österreich bald wieder zum botanischen Freiluftgehege des Wahlwerbedschungels wird – dann nämlich, wenn im Sommer wieder der Kampf um die kostenintensivste und optisch anspruchsloseste Entladung von Steuergeld in Druckertinte über uns hereinbricht. Dabei sind wir alle selbst schuld an dem Elend: In der heutigen Zeit, wo viele schon mit Kopfweh vor der Aufgabe stehen, einen Busfahrplan zu lesen (den IVB–Anzeigetafeln sei Dank), verwundert es kaum, wenn die sträflich vernachlässigte Informationspflicht zur Unterstützung des leidgeplagten Bürgers durch eben solche Hilfsmittelchen frei Haus geliefert wird. Wer übersieht schon ein 5×3–Meter–Plakat an der Auffahrt Innsbruck West (? Bitte zwecks Nachhilfe bei mir melden. Gute Entlohnung!)? Ich will hier keine Zahlen nennen – erstens weiß ich sie nicht auswendig und zweitens wären sie verstörend – aber investierte man das Auftragsvolumen aller Großparteien in ein soziales Projekt, dann könnte Österreich auf eigene Faust und mit einem Schlag den Welthunger besiegen, die Wale retten und Nemo finden! Aber abseits der Utopie vom (plakat)freien Land bleibt mir nur das Druckmittel des antiken Proletariats: meine Stimme. Und die werde ich nicht der Partei geben, die am besten meine Meinung vertritt, sondern der, die mich am...

KUNSTtransPORT liefert EGALität...

Am 30.5. 2013 liefert KUNSTtransPORT in die Bäckerei nach Innsbruck. Die Künste- übergreifende Ladung besteht aus über 15 unterschiedlichsten künstlerischen Arbeiten zum Thema EGALität . Inhaltlich werden an diesem Abend Fragen nach Gleichberechtigung oder Chancengleichheit aber auch das gesellschaftliche, soziale, kulturelle oder politische Engagement der Bevölkerung zum Thema. Angebliches Desinteresse und Rückzugstendenzen führen zur Frage, ob Gleichberechtigung egal geworden ist? Auf der anderen Seite wird Raum geboten, der es KünstlerInnen ermöglicht, ihre Statements, verpackt in Kunst, einmal auszusprechen. In der Grenzen überschreitenden künstlerischen Diskussion werden Konzepte und Möglichkeiten zur Beteiligung, zum Mitdenken und Mitreden gesucht, ausprobiert oder hinterfragt. EGALität wird von über 15 KünstlerInnen aus unterschiedlichsten Kunstrichtungen in verschiedensten Facetten inhaltlich oder formal aufgegriffen: Körperbilder in ihrer Selbst- und Fremdwahrnehmung tauchen neben der Infragestellung von Gleichwertigkeiten auf, persönliche Gewissenskonflikte und kritische Perspektiven auf Entpolitisierung über Integration bis Konsumverhalten finden ihren Platz neben konkreten Einladungen zur Beteiligung oder einfach nur zum Tanzen. Theater trifft auf elektronische Musik, Film auf Text und Smalltalk auf Poesie. KUNSTtransPORT bietet Raum um zu experimentieren, Grenzen zu verwischen und Kunstrichtungen und Medien zu verknüpfen um sich dadurch neuen, aktuellen Ausdrucks- und Rezeptionsmöglichkeiten zu nähern. Spannende Diskussionen können ausgetanzt werden. Thematisch anknüpfend werden Arbeiten von SchülerInnen der HTL für Bau und Kunst präsentiert, die in einem Fotokunst Workshop mit David Schreyer entstanden sind. Alle stehenden Installationen können anschließend bis So. 2. Juni täglich ab 16:00 in der Bäckerei Kulturbackstube besucht werden. Infos zum Verein KUNSTtransPORT sowie Rückblicke auf vergangene  Veranstaltungen/ Ausstellungen und Projekte auf www.kunsttransport.co.at Lieferdatum: 30.5. 2013, 19:30 Lieferort: Die Bäckerei, Dreiheiligenstraße 21a Liefergebühr: Euro 5/7/9 KünstlerInnen: Alexander Spechtenhauser. Bertram Schrettl. Bobby und Lissie. Christian Janek. Kerstin Hruza. Miriam Tiefenbrunner. Martin Mader. Maximilian Arnold/beatsempres. Projekt/Ws/HTL. Riadh Ben Ammar. Schall&Rauch. Subtape/beatsempres. The Laughin Barbies. Vrottl. wastecooking....

HEUTE: Koma. Ein Hörspiel von Irene Prugger...

Von einem Hochstand, auf den ihn ein Umweltaktivist gebeten hatte, ist der rührige Politiker ins Koma gestürzt. Mehrfach erhält er Besuch: von seiner Frau und dem Umweltschützer. Das ist der Stoff für ein Hörspiel am Dienstag, 28. Mai, im Studio 3. Bekommt er mit, was sie sprechen? Erkennen Sie seine Versuche, sich aus dem Nebel der Bewusstlosigkeit mitzuteilen? Was führte zu seinem Sturz? Satirisch spitzt Irene Prugger diese Fragen auf eine überraschende Antwort zu. Irene Prugger ist Autorin von Hörspielen, Theaterstücken Sachbüchern, Erzählungen und Romanen und lebt in der Nähe von Innsbruck. Mit Lust im Studio und unter freiem Himmel (auch am Hochstand) agierten Günter Lieder als Politiker Angelica Ladurner als seine Frau Carmen Gratl als Krankenschwester Alexander Kratzer als Umweltschützer, der ein Moor vor größenwahnsinnigen Projekten bewahren will Ton: Michael Mangweth Regie: Martin Sailer Di, 28. Mai, 20.15 Uhr. Eintritt: frei – um Voranmeldung wird gebeten ORF Tirol Studio 3 Tel.: 0512 566533 E-Mail: studio3.tirol@ORF.atLink zur Vorschau: http://tvthek.orf.at/programs/70023-Tirol-heute „Hörspiel Erlebnis“  Fotocredit: Martin...

Neuer Trend Frozen Yogurt...

Unsere Jungreporterin Wanda Heis (11 Jahre) hat den neuen Sommertrend 2013 entdeckt: Jeder von euch hat wahrscheinlich in letzter Zeit in Innsbruck einen Frozen-Yogurt-Shop gesehen. Nicht nur Frozen-Yogurt-Läden gibt es momentan reichlich, auch in Cafés kommen immer mehr Frozen Yogurts ins Angebot. Ein Extrembeispiel ist der Franziskanerplatz. Jeder, der dort in letzter Zeit war wird wissen was ich meine; dort findet man gleich zwei Frozen-Yogurt-Geschäfte nebeneinander. Ich persönlich kann es nur weiterempfehlen. Es ist für jeden etwas dabei, da man sich die Toppings selbst auswählen kann, wie z.B. Mangosaft, Schokosoße, Früchte, Schokobohnen und vieles mehr. Ich wünsche noch viel Spaß beim...

FLUCHTpunkt: Mit fünfzehn darf man noch träumen...

Der Verein arge-Schubhaft und sein Projekt FLUCHTpunkt feiern am 8. Juni 2013, ab 20:00 Uhr im z6, Dreiheiligenstraße, Innsbruck, den 15. Geburtstag. 15 Jahre sind es bereits, dass der Verein arge-Schubhaft Flüchtlinge in Innsbruck unterstützt. Aus diesem Grund feiert der Verein, der bis 2005 die Schubhaftbetreuung in Tirol organisierte und seitdem die Beratungsstelle FLUCHTpunkt betreibt, am Samstag 8. Juni 2013 ab 20 Uhr im Innsbrucker Z6 ein großes Geburtstags-Solidaritäts-Fest mit Festakt, Buffet, Musik der Musikdeponie Grasslboden und den Dj_anes Bakki, Meia Lua und Tonmeister Guggi. und einem lebendigen Rückblick auf die 15 Jahre Arbeit mit und für Flüchtlinge. [video:http://youtu.be/1RgClRjfGog] Von 1998 bis 2005 organisiete die arge-Schubhaft die psychosoziale Betreuung der Schubhäftlinge in Tirol. Dann wurde der Betreungsvertrag vom Innenministerium aus politischen Gründen nicht verlängert. Seit 2006 besteht nun das neue Projekt des Vereins: FLUCHTpunkt Hilfe – Beratung – Intervention für Flüchtlinge. FLUCHTpunkt ist eine Anlaufstelle für Flüchtlinge und eine Koordinationsstelle zur Unterstützung von Flüchtlingen in Tirol. Das Projekt orientiert sich an den Notlagen der Betroffenen und nicht am Aufenthaltssstatus der hilfesuchenden Personen. FLUCHTpunkt bemüht sich, die rechtlichen und sozialen Ansprüche von Flüchtlingen geltend zu machen. Die MitarbeiterInnen informieren,beraten und unterstützen bei Fragen oder Problemen im Asylverfahren, bei der Grundversorgung, beim Aufenthaltsstatus, bei drohender Abschiebung und gesundheitlichen, finanziellen und anderen sozialen Schwierigkeiten. Bei Bedarf wird an RechtsvertreterInnen, ÄrztInnen und TherapeutInnen weitervermittelt. Zwei MitarbeiterInnen beraten jeden Montag und Donnerstag von 10 bis 12 Uhr und nach Vereinbarung im FLUCHTpunkt-Büro in der Innsbrucker Jahnstraße 17. Die Finanzierung läuft ganz überwiegend über regelmäßige Spenden in Form der sogenannten Solidaritätsaktien, die auf der Homepage von FLUCHTpunkt (http://www.fluchtpunkt.org) heruntergeladen werden können. Gerade in der Arbeit mit Flüchtlingen, deren Alltag im österreichischen Asylsystem von Hinhalten, erzwungenem Nichtstun und fehlender Privatsphäre und Selbstbestimmung geprägt wird, ist die...