Wir sind Apple.

Aufgeräumter, ohne Glanz und ohne Skeuomorphismen. Skeuomorphismus. Das wird mein Wort des Tages. Vergeblich habe ich im Fremdwörterbuch gesucht, allerdings auch in einer Auflage von 2007 [Bibliographisches Institut & F.A. Brockhaus AG, Mannheim: DUDEN, Das große Fremdwörterbuch, 4. Auflage, 2007]. Vielleicht hat es der Skeumorphismus in neuere Auflagen geschafft. Skeuomorph kommt vom griechischen skeuos, σκεuος für Werkzeug und morphê, μορφi für Form. Bei Handy- oder Computer-Oberflächen bezeichnet er all die kleinen Spielereien mit denen versucht wird, Dinge greifbarer oder nostalgischer aussehen zu lassen. Wie zum Beispiel iBooks in Regalen, Kalenderblätter zum abreissen, Wählscheiben auf Touchscreens oder Lesezeichenbändchen in Adressbüchern.   Entskeuomorphisiert wird es also sein, das neue Betriebssystem für Apples iPhone, iPad, iPod Touch und wohl auch Apple TV. Und es wird auf den Namen "Innsbruck" hören. Wie kam das kleine Städtchen in den Bergen zu der Ehre, Namensgeber für ein Betriebssystem zu werden? Bisherigen Versionen hießen Alpine, Little Bear, Big Bear, Kirkwood, Apex, Telluride, Timberline, Sugarbowl, Northstar, Durango, Hoodoo, Sundance, Baker, Jasper. Verwendet werden die Bezeichnungen nur firmenintern als Codenamen, es wird also nicht auf jedem iPhone das INNS’BRUCK-Logo als Bildschirmhintergrund verwendet werden. Für das  Technologie-Medium futurezone.at bleibt es noch unklar wie man bei Apple auf den Codenamen "Innsbruck" gekommen ist: "Eine österreichische Landeshauptstadt im Gebirge als Vorreiter für ‚flaches‘ Design erscheint auf den ersten Blick wenig stimmig." Bei genauerer Betrachtung der bisherigen Namen kann man einen kleinen gemeinsamen Nenner erkennen: Alle sind Ski-Regionen – naja, fast alle. Da gab es noch iOS 1.1.2 "Oktoberfest", das erschien allerdings im November 2007. Aber immerhin kam Apple als erstes auf Innsbruck für eine Region außerhalb Nordamerikas. Nicht Stanton oder St. Moritz. Bleibt nur noch zu warten auf iOS 12.4.3 Schruns-Tschagguns oder iOS 15.4.2 Serfaus-Fiss-Ladis.     http://futurezone.at/digitallife/15557-ios-7-soll-codename-innsbruck-tragen.php...

Keine Pasta, sondern Gesamtschule!...

So, das haben wir geschafft – Tirol bleiben „italienische Verhältnisse“ erspart, der neue Landeshauptmann ist der alte. Eine Wahlanalyse mit Markus Koschuh können Interessierte Dienstag, 7. Mai ab 20:00 Uhr im EarlyBird, Innstraße 55 hören und sehen, natürlich mit Fragen aus dem Publikum und spannenden Diskussionen! Bei den 4. Innsbrucker Stadtgesprächen gibt es vielleicht schon eine Koalition zwischen Schwarz/Grün oder Schwarz/Rot, schließlich soll so schnell wie möglich für das Land gearbeitet werden. Wir werden auch darüber miteinander reden. Und damit bin ich schon bei den erfreulichen Reformen, die nun begonnen werden. Die wichtigste Erneuerung wird zweifellos die Einführung der Gesamtschule in Tirol sein. Schließlich hat sich Landeshauptmann Platter dafür ausgesprochen und beide möglichen Partner (SPÖ und Grüne) sind da ganz seiner Meinung. Ein seltener Fall von harmonischer Eintracht, bei den Themen Agrargemeinschaften oder Liftausbau ist man ja unterschiedlicher Ansicht. Die nächsten Jahre werden daher überaus spannend werden, schließlich ist das Thema „Bildung“ bisher sträflich vernachlässigt worden. Seit PISA wissen wir, dass zwischen 20 und 30 Prozent der österreichischen Jugendlichen nicht sinnerfassend lesen können, aber geahnt haben wir es schon davor. Nun will die ÖVP Tirol diesen Makel endlich bekämpfen. Bildung ist ein Gut, das allen zur Verfügung stehen soll – auch, aber nicht ausschließlich im Interesse der Wirtschaft. Bildung ist eine Bereicherung der eigenen Persönlichkeit – und sie stärkt die Demokratie. Nur gebildete, wache, kritische und selbstbewusste Menschen wissen, was sie an unserer Staatsform haben. Der immer größer werdende Anteil der Nichtwählerinnen und -wähler ist daher auch ein Auftrag an die Politik, Bildung für alle anzubieten. Die Gesamtschule ist dafür ein erster, wichtiger Schritt. Ich bin gespannt, wie diese Reform nun durchgeführt wird und freue mich auf die ersten konkreten...

Der Senior zum Wahlausgang...

Hier wurde zum „bunt wählen“ aufgefordert. Ich habe zum „gezielt bunt“ wählen aufgerufen. Also: Inklusive Reihungen usw. Für KandidatInnen aus Arbeitnehmerkreisen, PensionistInnen, Jungen. Ein Vorschlag aus der AK Tirol! Die Wahl ist so ausgegangen wie sie ist: an der ÖVP führt kein Weg vorbei – aber der sicher zukünftige Landeshauptmann ist ein ÖAABler. Und das ist „nicht nichts“, um den mir sehr gut bekannten früheren LH Eduard Wallnöfer zu zitieren! „Nicht nichts“ – das ist eine soziale Chance und es wäre das Dümmste, diese zu vermasseln. Schon deshalb – und da werde ich persönlich – weil das Engagement für die zunehmende Zahl der Armen im Lande im Wahlkampf relativ gering war. Es geht immerhin um etwa 100 000 – die derzeit politisch noch schweigen. Noch!!! Die Wahlanalysten rechnen und zuordnen noch. Aber eine Frage hinsichtlich Buntheit ist für mich klar: Welchen Sinn hat es, programmatisch unbekannte, neu erstandene Wahllisten zu wählen? Was haben die „Piraten“ in Innsbruck bisher gebracht? Welchen Aufwand hatten die Wahlbehörden mit dem Team Stronach? Ich glaube es wär schon besser, „die Buntheit“ in bereits bestehenden Wahlparteien kräftig und nachweislich zu forcieren? Danke für Antworten – Lothar Müller Foto: Christian...

… und raus bist du!...

Daria Sprenger ist nicht mehr Mitglied des Innsbrucker Gemeinderats. Ich kenne Daria schon seit Jahren und auch wenn ich mit ihrer Partei (der ÖVP) nix am Hut habe, schätze ich sie persönlich und die Gespräche mit ihr. Eigentlich finde ich es sogar spannender, politisch zu diskutieren, wenn man nicht derselben Meinung ist. Warum muss Daria gehen? Sie gilt als fleißig und beliebt und arbeitet gerne im Gemeinderat. Gehen muss sie deshalb, weil der Vorzugsstimmenwahlkampf, mit dem die ÖVP 2012 in die Gemeinderatswahl zog, sich als Luftblase entpuppte. Die ÖVP hatte entschieden, dass jene Personen in den Gemeinderat einziehen, welche die meisten Vorzugstimmen auf sich vereinen. Schon damals haben JuristInnen die Volkspartei darauf hingewiesen, dass diese Entscheidung vermutlich nicht halten wird. Statt Daria Sprenger nimmt jetzt Christian Kogler ihren Platz ein. Bei der vorletzten Gemeinderatswahl ist Kogler noch für Rudi Federspiel angetreten, hat sich dann als Liberaler bezeichnet, um anschließend mit dem BZÖ zu kokettieren. Die ÖVP hat Kogler wohl deshalb an Bord geholt, weil sie die bürgerlichen Stimmen auf sich vereinen wollte. Christian Kogler hat zwar deutlich als Daria weniger Vorzugsstimmen ergattert, war aber auf der ursprünglichen Liste vor ihr gereiht. Wahrscheinlich sind jetzt einige FreundInnen von Daria ziemlich sauer, die die ÖVP vielleicht nur deshalb gewählt haben, um sie zu unterstützen. Neben der persönlichen Enttäuschung verschlechtert sich auch die Frauenquote im...

Wähl doch bunt!

Demokratie lebt von allen, die sich einmischen und nicht resignieren oder einfach so über sich bestimmen lassen. Du hast die Wahl! Wenn du nicht hingehst, stärkst du die Stärksten. Allen Umfragen nach ist das die ÖVP, die schon seit 68 Jahren Tirol regiert. Wer nicht wählt, stimmt den Mächtigen stillschweigend zu: Hände falten – Goschen halten: So haben sie ihre Untertanen am liebsten. Wer weiß wählt, macht die Mandate „billiger“ – jede ungültige Stimme senkt die Zahl der Stimmen, die für ein Mandat erreicht werden müssen. Wobei die MandatarInnen nicht schlecht verdienen – ihr Gehalt zahlen wir mit unseren Steuern. So bunt war´s noch nie! Elf Parteien und Listen bewerben sich um deine Stimme. Das Spektrum reicht von rechten Hetzparolen bis kommunistischen Utopien, dazwischen tummeln sich neben Fritzen, Piraten, Grünen und Roten auch die unterschiedlichen Schwarz-Schattierungen. Bunt ist gesund. Das gilt für Obstkörbe ebenso wie für Parlamente. Nichts ist langweiliger und gefährlicher als eine Farbe, die allein den Ton angibt. Jahrzehntelang waren absolute Mehrheiten der ÖVP hierzulande der Normalzustand. Wer wählen geht – und sei es das berüchtigte „geringste Übel“ – stärkt die Vielfalt und schwächt die (aus subjektiver Sicht) schlimmsten Alternativen. Buntheit und mehr Mitsprache können Tirol nur gut tun. Wählen wir bunt und bleiben wir wachsam: Demokratie wird uns nicht geschenkt und die politisch Mächtigen haben ihre Macht nur von uns...

Innsbruck, deine Gfrieser...

Die Stadt ist verstellt von den Visagen der Möchtegernmächtigen   Sie fletschen uns an wollen regieren mit PLAKATiven PR-Parolen sich ihre Macht sichern und über uns bestimmen   Aber Demokratie ist mehr als alle paar Jahre ein Kreuzchen ins Kreislein vielleicht kriegt ihr es   Aber unsere Stimmen Brauchen wir noch Werfen sie nicht in die Urnen Wir können selbst für uns sprechen   Und auch laut werden denn eure Macht ist nur auf Zeit von uns verliehen...

Lydia present their Nightmare @ p.m.k....

Das kommende Wochenende sollte Freitag Abend unbedingt mit ehrlichem, tockenen und emotionalen Rock eingeleitet werden. Drei tiroler Bands werden die p.m.k. beschallen, wobei Konsensmilch den Auftakt geben wird, gefolgt von Bluemling und als Headliner läßt Lydia’s Nightmare die Bögen erzittern. Die 2008 gegründete Band spielt Psychodelic Rock, der aus der Wüste kommt. Man nenne es Desert oder Stoner Rock. Das nimmt Lydia’s Nigthmare nicht so genau. Dafür ist ihre Musik zu sehr von dynamischer Vielfalt geprägt. Reimi, Martin und Dave wollen ihren Rock nicht in Schranken halten.   Sie spielen laut eigener Ansage Tracks, die abwechselnd aufs Maul gehen und dann wieder die Gehörgänge sanft massieren. Sphärische Melodien tragen das Publikum davon und knochentrockene Drums mit präzisen, bissigen Riffs treiben jeden Einzelnen wieder in die bebende Menschenmasse zurück. Abgesehen von den Legenden, die die Musen eines jeden Rockers sind, werden sie von Bands wie Graveyard, Kyuss, Death from Above 1979, 16 Horsepower, Truckfighters oder Red Fang beeinflusst. In diesem Sommer wird auch endlich ihr Debut Album produziert. Wie würden die drei Jungs so schön sagen: HINKOMMEN ANHÖREN UND SPASS HABEN! am Freitag den 26.04.2013 in der pmk Doors open: 21:00. Show Time: 21:45. Eintritt: € 5.- Text von Lea Stoll Foto: David Denz (Schlagwerk), Mathias Reimeir (Gesang, Gitarre), Martin Götsch (Bass) By Julian Haas   Links: Lydia’s Nightmare  https://www.facebook.com/pages/Lydias-Nightmare/144254928967907   Julez Haze Photography https://www.facebook.com/pages/Julez-Haze-Photography/187318874693735?ref=ts&fref=ts Veranstaltung: Konsensmilch, Bluemling, Lydia’s Nightmare: https://www.facebook.com/events/493071987420106/ p.m.k. http://www.pmk.or.at/ Booking: Lydiasnightmare@gmail.com...

Jagen in der Backstube

Die Jagdgesellschaft hat sich am Montag in der Bäckerei getroffen, einen 16 Ender hat dabei niemand abgeschossen. Kleine Brötchen wurden aber trotzdem nicht gebacken.  Den Vogel abgeschossen hat an diesem Abend Herr Purtscheller (Für Tirol), der lautstark behauptete, den Landtagsabgeordneten müsse man das Gehalt um die Hälfte kürzen, da sie bei lediglich sieben Landtagssitzungen ihr Geld nicht wert seien. Das war das einzige Mal,dass sich alle KandidatInnen der im Landtag vertretenen Parteien einige waren und gemeinsam gegen Purtscheller aufstanden. Überhaupt wurde viel auf Vögel geschossen, vom Geldgeier mitgebracht von Gebi Mair (Grüne) bis hin zur Badewannenente, zur Verfügung gestellt von Gerhard Reheis (SPÖ). Politische Positionen wurden in der Bäckerei nicht wirklich geschärft, aber es ging ja vor allem um die politische Kultur. Politische Kultur, die sich darin zeigte, dass sich die Gegner bis auf oben genannte Aussage nicht wirklich wehtaten und sich zu oft in plakativen Belanglosigkeiten und Wahlkampfrhetorik übten. Diese politische Fairness muss lobend hervorgehoben werden.  Hätte Moderator Florian Rudigg mit seinen sehr provokanten Fragen die anwesenden PolitikerInnen nicht immer wieder aus der Deckung gelockt, wäre die Diskussion schnell versandet. So erfuhr man beispielsweise, dass die Grünen nicht immer gegen alle Beschlüsse, die mit Wasserkraftwerken zu tun haben, sind, oder dass die KPÖ sehr wohl die schlechten Seiten des Realkommunismus sehen. Unverständlich, warum Rudi Federspiel (FPÖ), bis zuletzt auf seinem (mit Betonung auf seinem) Sessel sitzen blieb. Unterirdische Aussagen zur Drogenpolitik und eine nachträgliche Lobhudelei auf das Marokkanerwahlplakat aus dem letzten Gemeinderatswahlkampf hätten eigentlich eine dritte Verwarnung von Seiten der Voter gerechtfertigt. Knapp dran war er ja. Dafür hat es etwas unverdient H.-P- Mayr (Team Stronach) erwischt, der im letzten Drittel der Sendung seinen Stuhl räumen musste und nicht nur der Gesprächsbühne, sondern sogar der Bäckerei verwiesen wurde....

gebi. aber geh.

es ist ja schon das fremdgehen-video der frizzzzen in die debilenmilch gefallen, die hysterische sexismuskeule als reaktion auf deren billiges filmchen aber ebenso. dass sich der grüne innsbrucker spitzenkandidat als kraftmaier in pose setzt, so, als würde er sich für die unterhosenwerbung bei calvin klein andienen, stellt in seiner ästhetik das dinkelvideo aber meilenweit in den schatten. weils nicht dillettantisch sondern tatsächlich professionell und mit aller liebe zu sich selbst gemacht ist – mit seinem steroid-anteil reicht es mit sicherheit für die bewerbung als türsteher in der mausefalle.   gebi geht nicht nur. er geht weiter. im jagdclub kämpft gebi mair platt und tratt um die hohheit am grünen stammtisch – und reduziert herwig van staa in einer suada zum tattergreis, der beim überqueren einer strasse gestützt werden muß. am nächsten tag kommt des kraftmaers aufruf zum rentner verklopfen: DIE SCHLACHT UM INNSBRUCK – GEBI MAIR vs HERWIG VAN STAA. als bild dient die oben beschriebene bizepsschwellung – es geht bei diesem streit also nicht um hirn sondern um schmalz. gebi gibt im HIGH NOON nicht gary cooper sondern glaubt als arnold schwarzenegger an conan, den barbaren. beim wetten über den ausgangs des gemetzels bin ich mir nicht ganz sicher.   gebi, merke: alten leuten hilft man über die strasse und verklopft sie nicht einfach so, auch wenns 100 gründe dafür gäbe. ich wünsch den grünen trotzdem die 50.000 stimmen. aber um meine mußt du noch kämpfen – oder mir wenigstens über die strasse helfen.   norbert k pleifer noch immer grün hinter den...

Bildung? Kein Thema!

Wer die Gesamtschule will, also Bildung für viele, muss die ÖVP wählen.   In der ORF-Pressestunde diskutierten fünf Vertreter und zwei Vertreterinnen über die Programme – so vorhanden – ihrer Partei/Gruppierung. Eine davon wurde zwar noch nie gewählt („Team Stronach“) und zum Ausgleich fehlten vier andere, von „Vorwärts Tirol“ über die KPÖ bis zu den Piraten/Piratinnen, aber über die rätselhafte Auswahl des Tiroler ORFs soll hier nicht geschrieben werden, sondern über eines der wichtigsten Themen der Zukunft: die Bildung.   Schließlich hat der amtierende Landeshauptmann Platter Revolutionäres vor, nämlich Tirol als Vorbild für Österreich zu positionieren. Die Gesamtschule soll flächendeckend eingeführt werden! Eine Sensation in Österreich, denn hier verhindert eine kleine Lobby seit Jahrzehnten jegliche Bildungsreform. Es handelt sich dabei in erster Linie um die Gewerkschaft der FCG, der Fraktion Christlicher Gewerkschafter, einer ÖVP-Organisation. Erstaunlich, dass ein wichtiger ÖVP-Landeshauptmann sich gegen die Betonierer aus der eigenen Partei wendet. Mutig nahezu. Hier kämpft einer allein gegen, nein, nicht die Mafia (TV-Serie aus den 90er Jahren), sondern gegen Bildungsfeinde. Kein Wunder, dass ich als ehemaliger Lehrer für den Bereich Wirtschaft (in Österreich werden solche Lehrer „Professor“ genannt, in meinem Fall gar „Oberstudienrat“) höchst gespannt war, wie sich die Diskutanten des Themas annehmen. Und ich erfuhr in 53 Minuten: Bildung ist kein Thema. In Tirol wie in ganz Österreich. Weder der Gesamtschulbefürworter LH Platter, noch die Grünen, SPÖ, FPÖ oder gar „Team Stronach“ äußerten sich dazu. Bildung ist uninteressant. Zumindest für die Parteien/Listen, die der ORF Tirol zu Wort kommen ließ. Vielleicht deshalb, weil denkende Menschen eine Gefahr für sie sind? Wurde der energische und tatkräftige Landeshauptmann Platter von seinen Kollegen aus der FCG zurückgepfiffen? Warum hat er nicht über sein großes Projekt „Gesamtschule in Tirol“ gesprochen? Wir werden es nicht erfahren,...