Wo bleibt denn die Straßenbahn?...

Letzten Freitag ging laut diversen Medienberichten die erweiterte Straßenbahnlinie 3 in Betrieb. Laut diesen sollte diese von Amras bis zum Kaufhaus West fahren. Als Bewohner dieser Gegend bin ich dieser Bahn bis jetzt aber noch nie begegnet. Auch an der Unibrücke, die sie ebenfalls befahren soll, sah ich sie nie. Also ist wohl Schlimmstes zu befürchten und die Bahn entweder in einer Möbiusschleife geraten wo sie jetzt bis auf den St. Nimmerleinstag ewig ihre Runden drehen muss , was ihren Fahrgästen sicher nicht so gut bekommen dürfte, oder aber, was vielleicht nicht weniger schlimm wäre, die Bimm wurde schlicht und einfach – vielleicht von bösen ungeduldigen Autofahrer/innen –  weggebeamt, und fährt jetzt vielleicht in irgend einem Paralleluniversum ihr trauriges Dasein. Oder die Frau Bürgermeisterin hat sie gleich bei ihrer Jungfernfahrt zu Schrott gefahren, Kann mir aber kaum vorstellen, dass die Fahrkünste der Frau Bürgermeisterin so schlecht sind, und selbst wenn, hätte man sicher eine Ersatzgarnitur in der Garage gehabt, und diese auf ihren Weg geschickt. Nein, wahrscheinlich wird es ein harmloserer Grund sein, der die Bahn zurzeit in den Garagen warten lässt und vielleicht taucht sie dann ja am Heiligen Abend oder zu Silvester wieder auf, und bringt uns dahin, wo wir hin wollen. Sozusagen als Christkind getarnt oder schießt uns als schöne Silvesterrakete in das neue Jahr. Also wollen wir weiter hoffen. Die Hoffnung stirbt ja bekanntlich zu allerletzt. Foto aus...

Mehr Indianer! Hugh.

Das ist der Weihnachtswunsch der Hoteliervereinigung an das Christkind. Noch mehr Ausländer im Tourismus, mag sich der Laie denken? Wo doch vor wenigen Monaten ein bekannter Hotelbesitzer sich „Heimatliebe statt Marokkaner-Diebe“ wünschte? Nein, es handelt sich bei dem Wunsch um „Indianer“ nicht um die Sehnsucht nach exotischen Menschen, sondern um eine symbolische Sprache. Es gibt nämlich viel zu viele „Häuptlinge“. Wer das nicht versteht: keine Sorge, es liegt nicht an euch, liebe Leserinnen und Leser! Es geht um einen Artikel in der klassenkämpferischen Zeitschrift „basics“ („besiks“ ausgesprochen, was immer das heißen mag), die Woche für Woche gratis im Postkasten landet. Die „Österreichische Hoteliervereinigung“ beklagte darin die Wurzel allen Übels, den Drang nach Bildung. Immer öfter wollen Eltern, dass ihre Kinder eine gute Ausbildung bekommen, womöglich die Matura erreichen oder gar ein Hochschulstudium absolvieren. „Kinder werden schon zu Hause auf höhere Schulen und Studium eingestellt. Eltern wollen den Kindern die besten Möglichkeiten bieten.“ Meint der Direktor eines Hotels in der Zeitung. Das ist falsch, liebe Eltern! In der Schule wird „den jungen Menschen erklärt, wie viel sie verdienen müssen bzw. was ihr Wert ist. Das geht leider an der Realität vorbei.“ So bringt es ein gewisse Herr Perschl, Personalleiter bei Eurotours, noch präziser auf den Punkt. In der Realität zählt nicht der Wert eines Menschen! Verstanden? Denn was ist die Folge? „Potenzielle Indianer verlieren das Interesse an der Branche oder es wird ihnen vermiest, und jene, die zu Häuptlingen herangezüchtet werden, sollten eigentlich gar keine sein.“ Mit anderen Worten: Der Tourismus braucht Menschen, die arbeiten bis zum Umfallen und nicht wissen wollen, was ihr Wert ist: Indianer eben! Oder was sich die Herren darunter vorstellen. Jedenfalls keine „herangezüchteten“ Akademiker, die womöglich ihre Gehaltszettel kontrollieren und nachsehen, ob ihre Überstunden richtig...

Buchtipp: Innsbrucker Alltagsleben 1880-1930...

Manchmal würde ich gerne in einer Zeitkapsel zurückreisen und Innsbruck um die Jahrhundertwende besuchen. Wie sah die Stadt vor mehr als hundert Jahren aus – welche Themen und Ereignisse beschäftigten die Menschen damals? Wer sich für solche Fragen interessiert, sollte zum Buch Innsbrucker Alltagsleben 1880 bis 1930 von Lukas Morscher greifen.   Der Leiter des Innsbrucker Stadtarchivs hat aus den damaligen Zeitungen eine ebenso aufschlussreiche wie unterhaltsame Alltagschronik gestaltet. Ergänzt wird sie von fast 200 zeitgenössischen Fotografien, die das Stadtleben zu dieser Zeit bildlich auferstehen lassen.   Hier ein Video von der Buchpräsentation   Aus dem Klappentext: Was hat den Alltag der Innsbrucker in den Jahren von 1880 bis 1930 bewegt? Die ersten elektrischen Lampen in einem Innsbrucker Gastgarten, ein Auto im Sillkanal, der König von Siam auf der Durchreise, ein Fliegerangriff, ein Mord in Amras und vieles mehr. Lukas Morscher, als Leiter des Innsbrucker Stadtarchivs der Experte für die Geschichte der Stadt, hat aus Zeitungsberichten ein amüsantes und informatives Lesebuch zusammengestellt. Anhand von knapp 200 erstmals veröffentlichten Fotografien macht er den Innsbrucker Alltag um die Jahrhundertwende wieder lebendig.   Lukas Morscher: Innsbrucker Alltagsleben 1880-1930 Haymon Verlag 256 Seiten 24,90...

Wacker – Wacker Innsbruck gegen Admira Wacker Mödling...

Mit einem 3:1 Sieg im letzten Heimspiel der ersten Saisonhälfte verabschiedete sich unser FC Wacker Innsbruck in die Winterpause. Nachdem die Südstädter das Spiel in der Anfangsphase dominierten, jedoch die hochkarätige Chance, in Anlehnung an Soriano, zur Führung ausließen, war es in der 21. Minute schließlich Roman Wallner, der nach überstandener Bundesligazwangspause und nach sensationeller Vorarbeit von Julius Perstaller dessen Querpass zum 1:0 eiskalt verwertete. Als Thomas Bergmann schließlich in 37. Minute nach einem Dribbling, bei dem die Verteidiger samt Torwart zu Zuschauern degradiert wurden, auf 2:0 stellte, schien der nächste Punktegewinn vor einer lautstarken Minikulisse am Tivoli in greifbare Nähe gerückt zu sein.   Nach Wiederanpfiff zur zweiten Hälfte drängten unsere Grün-Schwarzen auf die endgültige Entscheidung und nachdem Carlos Merino zweimal am gegnerischen Torhüter scheiterte, wurde schließlich Roman Wallner in der der 58. Minute vom ExWackerianer Andreas Schrott -ein Schelm wer Böses denkt- im Strafraum stümperhaft gelegt und verwertete den anschließenden Elfmeter in Weltklassemanier eiskalt ins rechte Kreuzeck.   Spätestens jetzt begann sich die Moral der Kühbauertruppe den Temperaturen am Tivoli anzupassen, was nicht nur in vielen Gelbfouls seinen Ausdruck fand, sondern auch mit dem Platzverweis von Plassenegger endete, der allen Anschein nach den dogmatischen Schiedsrichter mit einem offenen Diskussionsforum verwechselte, und somit wegen Kritik frühzeitig gehen und den noch warmen Pausentee trinken durfte.   Der Anschlusstreffer zum 3:1 -nach hoher Flanke in den Strafraum- war schlussendlich nur mehr Ergebniskosmetik, wobei der Preis für die Admira durch die Verletzung von Andreas Schrott hoch war. Der Admiraverteidiger wurde vom rausstürmenden Wackertormann Szafar, in Anlehnung an einen Boxkampf von Hans Orsolic, auf den, trotz endlich einmal funktionierender Rasenheizung, harten Boden des Tivolis geschickt, was mit einem klassischen Knockout und anschließendem Krankenhausaufenthalt für den Südstädter endete. Gute Besserung!   Fazit:  ...

Auch im Advent: Aktiv für Tierrechte!...

Selbstverständlich finden auch im Advent die regelmäßigen Kundgebungen gegen den Tierpelzverkauf des Kleider-Bauer-Konzerns in der Innsbrucker Museumstrasse statt.   So auch vergangenen Freitag und Samstag: Beide Nachmittage über fanden sich stet zwischen 5 und 6 wetterfeste Aktivist_Innen ein, um mittels Transparenten, Schildern und Verkleidungen auf den grausamen Tierpelzverkauf des Kleider Bauer Konzerns aufmerksam zu machen und dagegen zu protestieren.   Speziell jetzt in der Adventszeit, wenn es an allen Ecken und Enden der Tiroler Landeshauptstadt Weihnachtsmärkte gibt, auf welchen der Vorweihnachtsstress von Herr und Frau Innsbruckerin regelmäßig  in Glühwein ertränkt wird, ist es mitunter besonders schwierig Passant_Innen zu informieren.   Immer wieder merken die Aktivist_Innen ganz deutlich, dass sie einfach nur stellvertretend für all den Ärger und Stress vieler Menschen beschimpft und oft sogar bedroht werden.   Dennoch ist der Großteil der Bevölkerung ganz klar auf Seiten der Aktivist_Innen und damit auf Seiten den ausgebeuteten und grausamst ermordeten unschuldigen Tiere! Das zeigt sich auch in der Adventszeit in unzähligen positiven und sehr bestärkenden Gesprächen mit Passant_Innen.   Neben dem Thema Tierpelz, und hier im Besonderen dem Verkauf von Tierpelzbesetzter Kleidung bei Kleider Bauer informieren die Innsbrucker Aktivist_Innen auch stets über Tierausbeutung und Tierrechte im allgemeinen sowie natürlich auch über Veganismus als einzige Ernährungsform die nicht auf Tierausbeutung basiert.   Gerade um die Vorweihnachtszeit sollten sich die Leute das zu Herzen...

Innsbruck, deine Plätze … Bozner Platz...

Einer der bekanntesten Plätze Innsbrucks ist der Boznerplatz, in letzter Zeit zwar eher als Baustelle, kann er nicht gerade mit viel Reizvollem aufwarten. Und was aus ihm einmal werden wird, eine verkehrsberuhigte Zone mit Schanigärten oder doch eher ein Durchzugsplatz für den motorisierten Individualverkehr, lässt sich zurzeit noch nicht so recht abschätzen. Auch Kunsthistorisches lässt sich am Platz kaum finden, wenn man mal von in seiner Mitte prangenden Rudolfsbrunnen absieht. Dieser ziert den Platz seit 1877 und wurde nach einem Entwurf des berühmten Wiener Baumeisters Friedrich von  Schmidt .errichtet. Er erinnert an den Zusammenschluss Tirols mit dem Kaiserreich Österreich, dessen 500jähriges Jubiläum damals gefeiert wurde. Obwohl das nicht ganz stimmt, denn diese Feier wäre schon 1863 fällig gewesen, aber wahrscheinlich sind Brunnen oder Anlage nicht rechtzeitig fertig geworden. So könnte man jetzt einen schönen Bogen zur Unfertigkeit dieses Platzes bis in die Gegenwart herauf spannen. Immerhin die schöne WC-Anlage im bläulichen Licht, die ein bisschen das Gruseln lehrte und einen die Nackenhärchen aufstehen ließ, wenn man sie betrat, ist mittlerweile geschlossen. Lediglich die schönen Schriftzüge an ihrem Eingang sind noch vorhanden und künden so wohl vom Eintritt in eine ein bisschen verwegene Unterwelt. Die Einheitlichkeit des Platzes ist wohl durch starke Bombenschäden im Zweiten Weltkrieg zerstört worden, und so sind auch die Gründerzeithäuser, die den Platz umgeben, durch Wiederauf- und Umbauten in ihrer ursprünglichen Substanz beeinträchtigt. Unweit des Platzes befindet sich allerdings ein schöner Bau aus der Zwischenkriegszeit, das in den dreißiger Jahren des vorigen Jahrhunderts errichtete Gebäude der Nationalbank in der Adamgasse. Hier können noch alte Schillinge umgetauscht werden und dabei lässt sich auch das Innere des Baues besichtigen....

Zyklus III ESCHATON

„Eschaton“ bedeutet soviel wie die Lehre von den Hoffnungen auf Vollendung des Einzelnen und der gesamten Schöpfung, oder auch, springt man ein paar Jahre zurück, die Lehre von den ‚letzten Dingen‘ und damit verbunden die ‚Lehre vom Anbruch einer neuen Welt‘.     Mit Zyklus III zeigen die drei Live-Musiker Gerhard Egger (Schlagzeug + Percussion), Hermann Ranftl (Schlagwerk) und Harry Triendl (Electronics + Touchgitarre) auf, in welchem Zeitabschnitt sich der Mensch befindet und welche Möglichkeiten uns das prophezeite „Goldene Zeitalter“ eröffnen könnte. Thematisiert wird der legendäre, nicht unumstrittene „Anbruch einer neuen Zeit“ sowie der „Aufstieg in eine neue Dimension des Bewusstseins“.     „Eschaton“ ist ein musikalisch aufgearbeitetes, visuell unterstütztes 60-Minuten-Bühnenstück, das die Musikstile Bordun, Klassik, Jazz, Rock, Drum’n’Bass, sowie Electronic und Ambient streift.     Mit dabei als virtueller Support sind u.a. Simon Bailey, Jose Miguel Cordero – Cheche, Alexandra Falkner, Barbara Fischer, Niki Fliri, Paul Fülöp, Peter Greier, Marie Grutsch, Alexander Goidinger, Yüksel Güzel, DJ M-Tone, The Nicknames, Claudia Nußbaumer, Martin Ohrwalder, Sarah Reiter, Gregor Schatz, Ann-Sophie Stoll, László Szabó, Sylvia, Hozan Temburwan, Snezana Trajkovski und Corinna Walder.     Die vorerst letzte Vorstellung des Stücks gibt’s am   Samstag, 22. Dezember 2012, um 21 Uhr im TREIBHAUS Turm (Vorverkauf 7€ / Abendkassa 10€)   zu erleben.       Bildquelle:...

Baustelle Asyl?

Die Nichterfüllung der Bundesländerquoten war in den letzten Wochen einer der Brenn- und Angelpunkte in der Flüchtlingsdebatte der heimischen Politik. Bis 30.11. sollten alle Bundesländer eine Quote von 88% erreichen, was die Unterbringung von Flüchtlingen in den jeweiligen Bundesländern betrifft. Nach Ende der Frist konnte lediglich Oberösterreich die Quote nicht erfüllen. Baustelle Asyl also? Eine kleine Entwarnung. Mit Stand 13. November 2012 befinden sich 1424 Asylwerberinnen in der Grundversorgung in Tirol. Das heißt sie sind entweder in Heimen (85%) oder in privaten Quartieren (15%) untergebracht, werden verpflegt und haben Zugang zu medizinischer Versorgung. Mit Dölsach (24 neue Plätze) und Telfs (45 neue Plätze) erhöht Tirol das Kontingent an Aufnahmezahlen.   „Die Quotenregelung halte ich persönlich für nicht sehr geschickt“, argumentiert Christoph Nußbaumer, Betreuer des Flüchtlingsheims in der Trientlgasse in Innsbruck. „Besser wäre es, ein Fixkontingent von 1500 Betten zur Verfügung zu stellen. Der Strom von Flüchtlingen ist ein ständiges Auf und Ab. Es bedarf einer andauernden Koordination, ob Heime geschlossen werden, oder neue gesucht werden müssen. Das ist eine nicht befriedigende Situation.“ So Nußbaumer. Kamen vor ein paar Jahren die Flüchtlinge hauptsächlich aus den Ländern der Ex-Sowjet-Republiken wie Tschetschenien oder Armenien, so hat sich der Schwerpunkt der Herkunftsländer der Flüchtlinge nun deutlich auf die Länder Afrikas und dem Nahen Osten verlagert.   „Aufgrund der aktuellen politischen Situation kommen viele aus Syrien, aber auch aus Somalia. Afghanistan war und ist nach wie vor ein Land, aus dem viele AsylwerberInnen stammen“, bestätigt Nußbaumer. Fakt ist, dass sich die Bundesländer „ihre“ Flüchtlinge selbst aussuchen können. Was auf den ersten Blick wie ein „Handel“ um die Flüchtlinge wirkt, macht durchaus Sinn: „Wenn wir in unserem Flüchtlingsheim jemanden aus Somalia haben, sind wir interessiert, noch mehr Menschen aus Somalia bei uns unterzubringen, weil dies...

DADA-Ausstellung: „Aber doch nicht frei von Inhalt!“...

DADA-Jubiläumsausstellung in der HTL-Galerie am Innrain Innsbruck Vernissage am Freitag 14. Dezember ab 19 Uhr – die Ausstellung kann bis Freitag 18. Jänner (während der Unterrichtszeiten) besucht werden. Auch bei der letzten Station der seit Feber diesen Jahres wandernden und wechselnden Gruppenausstellung zum 90-jährigen Jubiläum DaDa in Tirol ist neben rund 50 Kunstschaffenden aus Österreich, Deutschland, Italien, Bosnien, Polen, der Türkei und der Schweiz auch der Radikalkünstler Chris Moser wieder mit Arbeiten vertreten. Diesmal unter anderem mit dem neuem Werk: " Artikel 17 a: Das künstlerische Schaffen, die Vermittlung von Kunst sowie deren Lehre sind frei. – Aber doch nicht frei von Inhalt!" Der Radikalkünstler Moser sieht sich nicht in der Tradition schöngeistiger kopf- und gedankenloser Dekorateure, er macht Kunst um die Welt zu verändern, und da er auch außerhalb seiner rein künstlerischen Tätigkeit vehement gegen Ausbeutung und Unterdrückung auftritt, wurde er 2008 als einer von 10 Tierrechtsaktivist_Innen für 3 Monate gefangengehalten. Was folgte war ein 14 Monate dauernder Prozess im Schwurgerichtssaal Wr. Neustadt, angeklagt war Moser nach dem umstrittenen "Terrorparagraphen" 278a. Chris Moser will wachrütteln und mit seiner Kunst wie mit seinen Aktionen provozieren und die Betrachter_Innen aus ihrer unpolitischen Lethargie reißen. Oder wie es die Richterin Arleth im Tierschutzprozess formulierte: "Haben Sie in Ihrer Kunst Ihre Gedanken und Ihre Gesinnung zum Ausdruck gebracht? … Haben Sie damit zum Ausdruck gebracht was Sie innerlich bewegt, was für Sie wichtig ist, was Sie an Änderungen haben möchten?"  Mosers Kunst ist also deutlich mehr, als Unterhaltung und derart interpretiert er auch das bestreben der DaDaKünstler_Innen von damals. Die Dadaisten waren Kriegsgegner. Dada provozierte, regte die Menschen an und auf – und war bestrebt, sie wachzurütteln. In der bildenden Kunst finden sich die Ideen des Dada ebenso, wie in der Literatur, Musik und...

Cognac & Biskotten: Die literarische Demonstra(k)tion mit FRANZOBEL...

Arabischer Frühling, Wutbürger, Occupy-Boznerplatz, Piratenpartei, Studiengebühren, Stuttgart 21, Pussy Riot oder Autobahnblockaden. Ob global oder regional, täglich wird in den Medien von unterschiedlichen Protestaktionen, Kundgebungen und Demonstrationen berichtet. Mittlerweile steigen Menschen aller Milieus auf die Barrikaden…   Dieser bemerkenswerten Entwicklung der Gegenwart widmet Cognac & Biskotten – Das Tiroler Literaturmagazin mit dem Wow-Aha-Effekt seine neueste Ausgabe Nr. 34 und geht damit selbst auf die Straße.   Dem außergewöhnlichen Konzept eines sich von Ausgabe zu Ausgabe in den Bereichen Thema, Format und Präsentationsort verändernden Magazins entsprechend, erscheint Cognac & Biskotten nämlich als „Die literarische Demonstra(k)tion“. Dabei soll die inspirierende und bewegende Größe von Literatur im öffentlichen Raum demonstriert und Innsbruck „pro-textiert“ werden.   Fr. 14.12.2012, 13.15 Uhr Ausgabenpräsentation Nr. 34 des Literaturmagazins Cognac & Biskotten   Pro-Text-Marsch ab dem Vorplatz des Innsbrucker Landestheaters  mit 18 Lesenden, wie z.B. FRANZOBEL, Helmut SEETHALER (Der bekannte Wiener Zetteldichter!) oder Bruno SCHLATTER (König von Noseland!) bzw. den AutorInnen Sylvia Dürr, Daniel FURXER, Paul FÜLÖP, Anja Larch, Lene Morgenstern, Simon Moser, Wolfgang NÖCKLER, Marco OPOKU, Roland Ranach Grünbach, Thomas SCHAFFERER, Gabriele Schneider, Armin STAFFLER, Andreas Wiesinger, Barbara Zelger, Gernot Zimmermann. Art-Design der Aktion by YETI!   Eine humorvolle, literarische Kundgebung im Stadtgebietvon Innsbruck. Gehen Sie mit! Ziehen Sie sich aber warm an!* Weitere Infos auf www.cobi.at zu finden.    LiteraturarbeiterInnen aller Länder, vereinigt Euch! Lasst uns pro-textieren! Auf zur literarischen Demonstra(k)tion! Hoch die internationale...