Kunst ist die Waffe der Friedfertigen...

Statt immer nur Fußball gibt es heute einen sehr interesanten Vortrag an der Universität Innsbruck: Muralismo und das Politische in der Kunst – ein Vortrag des mexikanischenKünstlers Gustavo Chavez Pavón   HEUTE am 27.06.2012 um 19 Uhr Ort: Universität Innsbruck, Geiwi, Innrain 52, Hörsaal 7   Muralismo Wandmalerei, ist eine Kunstform im öffentlichen Raum, die nicht nur durch ihre Größe und Farben ganze Gemeinden und Stadtbilder verändert es sind auch die Geschichten, die sie erzählen. Wenn Gustavo den Pinsel in die Hand nimmt, dann geht es ihm um politische Sensibilisierung, er erzählt die Geschichten derer, die marginalisiert sind und deren Stimme nicht gehört wird.   Er arbeitet mit Gemeinden, die ihre Rechte einfordern, wie etwa den Zapatistas im Süden Mexikos. So entstehen kommunale Werke, die Kunst und politischen Widerstand vereinen.Gustavo Chavez Pavón erhebt in seiner Kunst den Anspruch, ein kollektives, partizipatives und gestalterisches Bewusstsein zu erzeugen und nimmt hier den zapatistischen Gedanken auf, in dem Widerstand einen kreativen Prozess darstellt.   Seine Kunst ist an verschiedenen Orten zu sichten, sei es in Dänemark, der Schweiz, in Palästina, Spanien oder Venezuela. Er hat in Mexiko und in anderen Ländern bereits Wandmalereien allein und in Gruppenarbeit realisiert und auch vor kleinen und großen Auditorien über seine Kunst und die politischen und sozialen Zusammenhänge referiert, in denen sie steht.   Gustavo spricht über seine Kunst und das Politische. Dies hat auch gerade wegen der Wahlen in Mexiko am 1. Juli 2012 große Relevanz, über die Gustavo auch berichten wird. Der Vortrag wird durch eine Bilderschau untermalt, im Anschluss ist noch Zeit für Diskussion bei einem kleinen Buffet. Gustavo Chavez Pavón ist auf Einladung des Versöhnungsbundes von 25. Juni bis 12. Juli in Österreich. Es ist auch angedacht, dass Gustavo Chavez Pavón im...

PECHA KUCHA: Brings auf den Punkt!...

„Pecha Kucha, schon gehört, schon gesehen, schon probiert?“ Habt ihr etwas mitzuteilen? oder: Würdet ihr gern Menschen sehen/hören/erleben, die etwas mitzuteilen haben? …  Seid ihr neugierig und interessiert ihr euch für die Ideen anderer? Dann seid ihr hier genau richtig!   Am Samstag, den 30. Juni, ab 20:20 wird in der Bäckerei eine Pecha-Kucha-Night stattfinden.     Pecha Kucha (sprich: petscha-kutscha, japanisch für „wirres Geplapper, Stimmengewirr“) ist eine Vortragstechnik und wird an einem Abend mit etwa 12 Präsentationen abgehalten. Jeder und Jede ist willkommen, einen Vortrag zu halten oder denen beizuwohnen. Pro Präsentation wird über Mikrophon 6 Minuten und 40 Sekunden gesprochen, wozu auf einer Leinwand 20 Bildern zu je 20 Sekunden gezeigt werden sollen. Unmittelbar danach kommt nach kurzer Anmoderation schon die oder der Nächste.   Es können zusätzlich auch kurze Filme gezeigt oder Performances dargeboten werden. Bei einer PKN (Pecha Kucha Night ) erhalten die Präsentatoren die Möglichkeit, sich selbst, ein Thema, ein Interessensgebiet, ein Projekt, eine Geschichte oder auch ihren Beruf vorzustellen und können mit einem neugierigen, offenen und interessierten Publikum rechnen.   Ein Video eines Pecha-Kucha-Vortrags findest Du hier.   Eingeladen sind Vertreter jeglicher Gebiete und Richtungen, Brangen und Wissenschaften, Kreative wie Kalkulierer, Abenteurer wie Literaten, Musiker wie Denker, Firmen wie Private, Institute wie Vereine. Pecha Kucha ist eine Non-Profit Organisation und wurde in Tokio im Februar 2003 von den Architekten Astrid Klein und Mark Dytham (Klein-Dytham Architects), welche auch die Rechte auf das Format der Events besitzen, gegründet.   Sie basiert auf einem Netzwerk an Organisatorinnen welche, in mittlerweile über 500 Städten, Pecha Kucha Nights im Vierteljahres Takt abhalten. Die einzelnen Städte, sowie der Dachverband sind im Internet mit Websites vertreten und kommunizieren auch über soziale Netzwerke wie Facebook oder Twitter. Aufgezeichnete Beiträge können...

6020 Straßenrat(t)en: Level 4...

Wie so ziemlich alles, folgt der Innsbrucker Straßenverlauf einer Hierarchie. Und wie ebenfalls so ziemlich alles, wird auch das städtische Straßennetz in Klassen eingeteilt. In Kategorien, die uns den Weg von A nach B erleichtern & uns unserem Ziel näher bringen sollen. Dass unser Vorankommen am Besten direkt und im Vorbeigehen passieren sollte, scheint kein Thema zu sein. Doch kein Thema, gibt’s nicht. Der Weg ist das Spiel Die Innsbrucker Straßen liegen uns zu Füßen, denn wir stehen drauf. Doch kennt ihr das Pflaster wirklich, das ihr jeden Tag betretet? Welchen Gedanken hängt ihr beim Gehen nach? Treffen sich eure Blicke? Kreuzen sich eure Wege? Welche Beobachtungen macht ihr Tag für Tag? Was verbindet euch mit bestimmten Orten? Ist es euch wichtig, heute hier und morgen dort zu sein? Setzt ihr euch überhaupt gerne in Bewegung? Und wenn ja, warum? Straßenrat(t)en sucht nach Antworten, wirft neue Fragen auf und lebt von eurer Beteiligung. Bevor es in die dreiwöchige Sommerpause geht – und sich die Frage aufdrängt, ob ein Tiroler Sommer überhaupt länger dauert – steht noch Level 4 auf dem Programm. Erkennt ihr die abgebildete Straße? Und wenn ja, was gibt es eurer Meinung nach darüber zu...

Ruhe finden in der Bäckerei...

Einfach zu sich kommen – Ruhe finden, die Stille genießen und gemeinsam zu schweigen: Seit einiger Zeit findet jeweils am Dienstag eine Gruppe in der Bäckerei zusammen, um gemeinsam zu meditieren. Das Konzept ist uralt und bewährt: Wer in sich geht, findet sich selbst – shanti.   Offene Meditation in der Bäckerei Dreiheiligenstraße 21 kostenlos und frei – come as you are 2 x 25 min Ruhe – sit down and be quiet im 1. Stock – bring your blanket   Willkommen jeden Dienstag um 19.00 Uhr!   Facebook-Gruppe unter...

Geierwally, Frau Hitt, Bergtöchter Innsbruck unite!...

Die Sonne geht hinter den Felswänden unter, die Sonnwendfeuer flackern auf, der Sommer beginnt, der Tag wird kürzer, die Nacht wird länger, die Party ufert aus, nicht nur menschliche Partytiere durchfluten die Nacht, Wildtiere trauen sich bei Dämmerung eher aus ihren Unterschlüpfen, erforschen die Welt bei Nacht…     Wandern im Dunkeln, Night Rides auf dem Downhillbike, die Berge Innsbrucks schreien nach Besteigung bei Nacht, die Downhillbiker, die ich von der Hafelekarbahn aus sehe, tigern bei Sonnenuntergang durch die schmalen Dirt-Tracks hinunter in die Stadt. Doch die Biker, die in der Gondel mit Techno in den Ohren neben mir lehnen, werden schon im Stockdunklen unterwegs sein, badass die ‚Bergsöhne Innsbruck‘! Das heisst es zumindest am Gipfelkreuz, an dem ich dann pünktlich zum Sonnenuntergang lehne. Aber was ist mit den Bergtöchtern? Wir erklimmen auch Gipfel, im wörtlichen sowie im übertragenen Sinne. Im Geierwally-Style schwingen wir uns den Felswänden empor und thronen dann stolz wie Frau Hitt über der Stadt, über den Menschen, die uns zu Füssen liegen, uns von unten...

Innpromenade: Lasst die Bäume stehen!...

Die Innpromenade ist eine grüne Oase inmitten der Stadt und nicht nur bei den Studierenden sehr beliebt. Vor allem an warmen Tagen tummeln sich hier viele, die ein bisschen Erholung suchen und im Schatten der Bäume schmusen, schmausen oder einfach nur die Seele baumeln lassen.   Genau diese Bäume sind nun in Gefahr – im Rahmen einer Kanalbauoffensive wird ein großer Sammelkanal vom westlichen Innrain bis zur Markthalle geplant. Um den Straßenverkehr nur ja nicht zu behindert, sollen die Bäume daran glauben. Besonders diejenigen hinter dem Gebäude der Alten Universität und der GEIWI und Universitätsbibliothek sind in Gefahr.   In einer Stadt mit einer derart großen Feinstaubbelastung und so wenigen öffentlichen Grünflächen ist jeder einzelne Baum wichtig. Es geht um öffentlichen Raum ohne Konsumzwang und unsere Lebensqualität – grüne Oasen statt Abgase und Beton!   Die PUFL-GRAS (Plattform unabhängiger Fachschaftslisten und Grüne & Alternative Studierende) hat eine Online-Petition veröffentlicht, um gegen die Abholzung zu protestieren – je mehr UnterstützerInnen aktiv werden, umso eher kann das Wahnsinnsprojekt verhindert werden. Alle weiteren Infos findest Du hier.  ...

Sommersonnenwende

Sommersonnenwende In das Zittern der Harmonika Tanzt der goldne Falter im Sommersonnenwindgeflüster  und Feuerbälle fallen lautlos ins Nachtlose Tal und glühen Aus wie Liebende welche In sanften Rhythmen ein Alphabet der Liebe schreiben Ins leise Nirgendwo....

Impressionen vom Weltflüchtlingstag...

Am gestrigen Sonntag, den 24. Juni 2012, stieg das zweite Mal das Begegnungsfest der Initiative Bleiberecht anlässlich des Weltflüchtlingstages im Innsbrucker Rapoldipark. Vorher zog ein bunter Demozug durch die Innsbrucker Innenstadt, um ein menschliches Asylrecht einzufordern.   Auf der Welt sind Millionen Menschen auf der Flucht und vor allem in Österreich ist das Asylrecht in den letzten Jahrzehnten immer weiter verschärft worden. Die VeranstalterInnen wollen darauf aufmerksam machen, dass Flucht niemals ein Verbrechen sein kann und Ausgrenzung und Abschottung keine Probleme lösen. Wir sind alle Kinder dieser Erde und können nur gemeinsam die Welt zu einem menschenwürdigen Ort für alle Menschen machen: Globales Miteinander statt nationale Einfalt!   Fotos: Niewo und Quo Vadis  ...

Rückwürts im Kreisverkehr...

Eine Freundin erzählte uns vor einiger Zeit folgende Geschichte, die sich im Saggen zugetragen hat. Die Protagonisten sind namenslos und unserer Freundin unbekannt – eines der klassischen Merkmale einer sagenhaften, zeitgenössischen Geschichte. Die Geschichte ist vollgepackt mit Klischees und Stereotypen. Sie könnte sich genauso woanders zugetragen haben, sich um andere Protagonist_innen und andere Kreisverkehre drehen.   „Nach einer Snowboard-Video-Premiere fuhren drei völlig eingerauchte Sportstudenten mit dem Auto durch die nächtlich-stille Stadt  nach Hause. Im Kreisverkehr am Claudiaplatz verpassten sie die richtige Ausfahrt und mussten deshalb die ganze Runde fahren. Das fanden sie so lustig, dass sie noch ein paar weitere Runden drehten. Dann kam ihnen plötzlich eine noch viel bessere Idee: Sie könnten das ganze ja auch rückwärts probieren. Gesagt, getan drehten sie nun ihre Runden im Rückwärtsgang, als sie in voller Fahrt einen gerade einbiegenden BMW rammten.   Völlig erzürnt stieg der Fahrer aus und fing an die drei mit unverkennbar deutschem Akzent zu beschimpfen. Währenddessen hatten aufgeschreckte Anrainer schon die Polizei verständigt, die auch nicht lange auf sich warten ließ. Die drei Jungs standen sehr kleinlaut und eingeschüchert um ihr Auto, als die zwei Polizisten den wütenden BMW-Fahrer befragten. Dann bewegte sich einer der zwei Beamten zu ihnen hin und sagte mit gesenkter Stimme: “ Hey Burschen, macht’s euch keine Sorgen. Der wahnsinnige Deutsche hat 1,2 Promille und will uns weißmachen, ihr hättet ihn rückwärts im Kreisverkehr...

Interview: Die Filmemacher der Dreiheiligenstraße 33...

Helene Koller und Laurent Promme, die sich zusammen mit Johannes Aitzetmüller mit ihrem Kurzfilm „Dreiheiligenstraße 33“ über den Sieg beim 48-Stunden-Wettbewerb des diesjährigen rejected freuen durften, im O-Ton über das Entstehen ihrer grandiosen Idee, die letzten 48 Stunden und zukünftige...