SELTSAM SITZEN: Kunst trifft Soziales...

„Seltsam Sitzen“, ein Kunstprojekt für und mit Menschen mit Behinderung, verdeutlicht, dass ALLE einen Platz in dieser Gesellschaft haben. Hier die Fotos der Aktion vom 17. März 2011 am Innsbrucker...

SELTSAM SITZEN: Kunst trifft Soziales...

Menschen sitzen. Einige gerade, der Großteil schief, manche ein, viele nicht still und andere wiederum Situationen aus. „Seltsam Sitzen“, ein Kunstprojekt für und mit Menschen mit Behinderung, verdeutlicht, dass ALLE einen Platz in dieser Gesellschaft haben. Die kreativ gestalteten Sitzmöglichkeiten können noch bis Donnerstag, den 07. April 2011, im Innsbrucker Haus der Begegnung bestaunt und ausprobiert werden. Hingehen, hinsetzen, Platz und Perspektiven wechseln! Finnisage: Donnerstag, 07. April 2011 15.00 bis 17.00 Uhr Haus der Begegnung SELTSAM SITZEN – ein Projekt der Schule für Sozialbetreuungsberufe der Caritas Tirol und der Kathi-Lampert-Schule (Götzis), der Schule für Sozialberufe der Caritas Graz, der Fachschule Heilerziehungspflege (Hagen), der Hermann-Nohl-Schule (Hildesheim) und der Dr. Maria Probst Schule (Würzburg) in Kooperation mit Kunst und Drüber (Integrative Ateliergemeinschaft TafIE), Werkstatt Ideenwerkstatt Lebenshilfe Innsbruck, Crea-reha Werkstätten, Seraphisches Liebeswerk, Arbeitszentrum, Verein WIR, Ho & Ruck, ÖBB und dem Innsbrucker Haus der Begegnung. Infos: http://www.facebook.com/#!/KunstundDrueber?sk=info http://www2.caritas-innsbruck.at/ausbildung/detail.cfm?n_id=736...

Rein oder nicht rein, das ist hier die Frage...

Was ist das? Ein Hinweis darauf, die Stadt sauber zu halten? Ein Beitrag zur österreichischen Integrationsdebatte? Ein Hinweis auf jene Distinktion, die das Innenministerium immer wieder zu unmenschlichem Handeln anspornt? Oder doch nur ein Werbesujet? Fragen über Fragen...

Mistkübel Marktplatz

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Nah(e) Erholung!

47% der Stadt Innsbruck… …. liegen im Alpenpark Karwendel. Damit ist fast die Hälfte unseres Stadtgebiets Teil des größten Tiroler Schutzgebiets. Neben Landschaftsschutzgebieten, in denen die von Menschen gestaltete Kulturlandschaft im Vordergrund steht, ist der Alpenpark Karwendel vor allem von unberührter Naturlandschaft geprägt; von "Urwäldern", ungestörten Bächen, Klammen und Wasserfällen.   Wer nicht gerade auf den üblichen Pfaden unterwegs ist, findet Ruhe und Erholung pur in dieser wunderschönen Region der Nördlichen Kalkalpen.   Ein kleines, sehr engagiertes Team rund um die 15 Alpenparkgemeinden versucht, den BesucherInnen den Naturschutzgedanken durch konkrete Information zu Erhaltung und Gestaltung der Natur- und Kulturlandschaft, durch Bildungsangebote (besonders auch für Kinder und Schulklassen!) näherzubringen und durch die Erhaltung von naturnaher Land- und Forstwirtschaft zu fördern. Unzählige Hütten laden zum längeren Verweilen ein. Wie wäre es mit einem Erkundungsurlaub in unsere unmittelbare Lebensumgebung?   Mehr Infos unter: www.karwendel.org/   Text und Idee von Ulli Schindl-Helldrich...

FunkFeuer- die Stadt funkt (frei)...

Nein, die Stadt funkt noch nicht. Es funkt derzeit jede/r für sich selber in den heimeligen WPA2 gesicherten WIFI Netzen.   Der Zugang zum Internet ist wohl bald ein Menschenrecht. Davon sind wir aber aufgrund der Infrastruktur noch relativ weit entfernt. Für den Zugang zum Internet braucht man nicht nur einen Computer. Ohne den kostenpflichtigen Zugang einer der wenigen Provider kommt im Firefox bloß eine Fehlermeldung.   Doch gerade für Menschen mit niedrigem Einkommen sollte es einen kostenlosen Zugang ins Netz geben. Und auch für Menschen, die finden, dass der Zugang zum Internet kostenlos sein soll – eben weil (schon fast) Menschenrecht.   FunkFeuer. Frei zugängliches und kostenloses Internet für jede/n in der Stadt. Für jene, die es sich leisten können, aber vor allem für die vielen, die es sich nicht leisten können. FunkFeuer. Gibt es schon. In Graz, Wien und in Bad Ischl.   Die Zutaten für ein gut zubereitetes FunkFeuer: 1x ein Server für die Anbindung ans Internet XXX  viele Menschen, die sich einen leistungstarken Router aufs Dach montieren (im Handel ab circa 60 €uro) 1x ein bisschen Know-How und Spass an der Sache in der eigenen Stadt ein freies Netz aufzubauen   Klingt gut und schmeckt bestimmt auch nicht so schlecht. Da die Netz-Community nicht gerade dafür bekannt ist, ihre Akitivitäten für sich zu behalten, gibt es schon was zum Nachlesen,- hören, und -sehen 🙂   Info-Links www.funkfeuer.at (mit nettem Video, einem How-To-Do und einem Forum für Interessierte und Engagierte) CR162-Freifunk (Folge 162 vom ChaosRadio des Chaos Computer Clubs in Deutschland über Freifunk – empfehlenswert)   Diesen Beitrag dürft ihr auch als Aufruf verstehen 😉              ...

Yarn Bombing

Möglicherweise irre ich ja in der Annahme, dass nicht jedermann und jedefrau über yarnbombing ohnehin schon bescheid weiß. Trotzdem die Frage: „Was zum Henker ist yarnbombing?“  Jede Stadt hat ein, zwei Altersflecken und Schönheitsfehler, die es zu kaschieren gilt. Dabei greifen manche zur Spraydose, andere zum Eimer mit Kleister. Aber manch eine_r greift zur Häkelnadel. So wurde in New York der Charging Bull in der Wall Street in Stoff verpackt und Aktivist_Innen haben im Kampf gegen global warming ein ganzes Korallenriff nachgehäkelt. Die ein oder andere kleine Verzierung dieser Art kann man momentan auch in Innsbruck entdecken. Also Augen offen halten! Wen das interessiert, dem/der sei noch diese Video ans Herz...

Die Bäckerei – ein Interview...

ProvInnsbruck traf sich mit Christina Mölk und Klaus Schennach von der Bäckerei.   Klaus und Christina: Hallo!   ProvInnsbruck: Ja, also ihr machts die Bäckerei, das ist da hinterm Z6, wie ist die Adresse genau?   Klaus: Das ist die Dreiheiligenstrasse 21a, also vom Z6 aus Richtung Sill, 200 Meter ungefähr, auf der linken Seite. Was findet dort genau statt, oder was stellt ihr euch unter diesem Zentrum vor?   Christina: Wir wollen gern Räumlichkeiten zur Verfügung stellen für alle Arten von Kunst-Events, also Austellungen, aber auch, Seminare, Workshops, und so weiter. Was ist bisher passiert, was passierte in der Eröffnungswoche im Oktober 2010?   Klaus: Die offizielle Eröffnung war am 15. Oktober 2010, aber in der Woche vom 10. bis 15. war sozusagen Woche der Offenen Tür. Dort gab es auch ein bisschen ein Rahmenprogramm, aber es sollte hauptsächlich dazu genutzt werden, oder die Leute sollten eingeladen werden, einmal vorbeizuschauen, sich das anzusehen, vor Ort zu sein, dass sie mal eine Vorstellung kriegen, davon. Und am Freitag die offizielle Eröffnung dann, da gabs ein Rahmenprogramm von Columbus Next und natürlich einen kleinen Teil auch mit Reden.   Christina: Eröffnungsreden. Gibt’s schon eine Homepageadresse?   Klaus: Ja das wäre, www.diebaeckerei.at Wie viele Leute seid ihr zur Zeit?   Klaus: Die Kerntruppe besteht aus 3 Leuten.   Christina: Gott sei Dank gibt es sehr viele Leute, die uns behilflich sind.   Klaus: Es waren sehr viele Leute beim Bau und der Planung behilflich, eine Truppe von Architekten machte das Klo, geplant wurde es auf jeden Fall und auch ausgeführt zum Teil von ihnen, eine andere Truppe machte die Bar und die Columbus Next, die wir vorhin schon erwähnt haben, haben in der ersten Woche recht viel Programm gemacht und haben uns...

Mehr als nur Worte, mehr als nur ein Bild...

Südwind setzt sich seit mehr als 30 Jahren für eine nachhaltige globale Entwicklung, Menschenrechte und faire Arbeitsbedingungen ein. Mit Aktionen, Kampagnen- und Bildungsarbeit engagiert sich Südwind für eine gerechtere Welt.   Aus dem Büro von Südwind (Leopoldstraße 2/1. Stock – gleich oberhalb des Weltladens)  erreichte uns folgende Ausschreibung für einen interessanten Workshop:   Unsere Wirklichkeit ist nicht unwesentlich von traditionellen und neuen Medien geprägt. Wer die Öffentlichkeit hat, hat Macht, und wer Menschen mit Kommunikationsmitteln beeinflussen kann, erst recht. Das ist im lokalen, regionalen und globalen Zusammenhang so, auch wenn sich die Machtverhältnisse und damit auch die Möglichkeiten, sich selbst einzubringen, verändern. Diese Workshopreihe macht exemplarisch anhand von globalen Fragestellungen wie Ökologie, Lebensmittel, Arbeits- und Produktionsbedingungen sowie politischer Widerstandsbewegungen auf Perspektiven und Möglichkeiten medialer Partizipation aufmerksam. Dabei sind traditionelle Medien genauso Gegenstand der Auseinandersetzung wie das World Wide Web, sind lokale Beispiele genauso Thema wie nationale und globale. Partizipation erfordert nicht nur ein hohes Maß an Know-how, sondern beansprucht auch viel Zeit. Aber in kleinem Rahmen ist Beteiligung für jede/n möglich. Deshalb wird der Fokus neben sachlichen Inputs auch darauf gelegt, wie Informationsbeschaffung und Teilhabe mit möglichst geringem Aufwand erfolgen kann. Begrenzte Anzahl von TeilnehmerInnen. Anmeldungen bitte bis 8. April unter 0512 58 24 18 oder bei E-Mail: andrea.sommerauer@suedwind.at Kostenbeitrag: 60 Euro, ermäßigt für Mitglieder der Grünen Bildungswerkstatt und Südwind Tirol 50 Euro Bankverbindung: Südwind Tirol KtNr. 113 200 022 BTV, BLZ 16000 Weitere Infos unter:...

Die Satire der Satire

Die Kommunikationsstrategie der ÖVP-Frauen bezüglich ihres Videos ist ebenso plakativ wie unglaubwürdig: Das Video sei gar nicht ernst gemeint gewesen, es sollte den Alltag vieler Frauen nur ironisch überzeichnen.   Die "Nordketten Jagdgesellschaft" hat jetzt eine Persiflage des Videos ins Netz gestellt – das sich allerdings im Wesentlichen nicht vom Original unterscheidet. Merke: Wenn sich Satire und Realität annähern, handelt es sich landläufig um Politik …    Der Link zum...