ISDSD – Innsbruck sucht den Super-Demokraten...

Und die Miss Innsbruck 2011 ist...

Innsbruck „inmitten“ einer Schischaukel?...

Seit Jahren – und im Moment gerade wieder sehr intensiv – werden wir mit den Wünschen nach einer Verbindung der Schigebiete Lizum / Mutterer Alm / Schlick konfrontiert. Die BefürworterInnen erklären, dass Stillstand Rückschritt bedeutet, die GegnerInnen führen vor allem naturschutzrechtliche Aspekte ins Feld. Dass sich Fulpmes und Mutters davon touristische Impulse erhoffen, kann ich nachvollziehen, unverständlich ist mir aber das starke Engagement der Innsbrucker Bürgermeisterin. Ich frage nun mal Sie, verehrte LeserInnen: Wenn Sie Schiurlaub machen wollten, würden Sie dann Innsbruck wählen, oder einen Ort, wo Sie quasi vom Hotel direkt zum Schilift gehen und von der Piste mit den Schiern bis zum Hotel fahren? (oder annähernd so) Oder Innsbruck, wo Sie erst mit dem Schibus / Straßenbahn mind. 30 Minuten unterwegs sind, um zum Schigebiet zu kommen und dasselbe am Abend wieder? Ich jedenfalls würde als Urlaubsgast Innsbruck wählen, weil ich Sport-, Kultur-, Unterhaltungs-und Einkaufs-Angebote suche. Wenn ich dann während einer Urlaubswoche 3x auf die Piste gehe, dann reicht mir aber ganz sicher das derzeitige Angebot! Innovative Ideen sind für Innsbruck gefragt und nicht mehr vom...

Zeigt her eure Schuhe!

Ein erfrischend sinnfreies und höchst amüsantes Video über die Schuhsucher in Innsbruck. Foto:...

Helmut Schiestl

Lebe schon über zwanzig Jahre in Innsbruck und arbeite ebenso lange an der hiesigen Universität. Zur Zeit am Innsbrucker Zeitungsarchiv. Nebenbei schriftstellerische Tätigkeit, die bis jetzt zu drei Büchern geführt und in  diverse Anthologien und Zeitschriften Eingang gefunden hat.. Auch fotografisch bewege ich mich immer wieder durch Innsbruck, um dieses und jenes mit eben diesem Medium festzuhalten. Reise auch gerne und bin für vieles offen und auf noch vielmehr neugierig.  ...

Der Flohmarkt

Paris hat seinen Marché aux Puces in Saint-Ouen, Brüssel seinen Markt am Vossenplein, Berlin seinen Trödelmarkt am Mauerpark in der Bernauer Straße. Ja, und auch Innsbruck hat seinen traditionellen Flohmarkt am Hafen. Flohmärkte sind ja schon sehr interessant: Welch unterschiedliche Leute sich dort treffen – Alternative auf der Suche nach Kleidung, Ewiggestrige die Vergangenheit zurückwünschend, Kinder, die ihre alten Spielsachen feilbieten und einige Stände mit Werkzeug, Billigkleidung und Tiroler Naturprodukten. In letzter Zeit fand man dort auch die Weltpolitik in Innsbruck: Einige Unterstützer der Revolution in Ägypten hatten einen Stand dort. Zu finden gibt es alles, was das Herz begehrt und vieles, von dem man sich wünscht, es nie gefunden zu haben. Manches wird wohl nie mehr eineN KäuferIn finden und schließlich übrig bleiben. Aber auch die Ãœbriggebliebenen haben Platz am Platz (bei Regen und/oder Kälte auch in der Halle). In Innsbruck hat sich der Hafen als das Mekka der FlohmarktgeherInnen etabliert, nachdem der Innrain von der IVB zum Terminal ausgebaut wurde. Jeden Samstag findet dort am Hafengelände bei jedem Wetter Flohmarkt statt. Konkurrenz hat sich mittlerweile in Völs gebildet, wo sonntags im Cyta gehandelt wird. Obwohl man von Konkurrenz oft nur schwer reden kann, da viele HändlerInnen auf beiden Märkten verkaufen und auch manche passionierte FlohmarktgeherInnen doppelt markten. Aber nicht nur die großen regelmäßigen Flohmärkte sind interessant – immer wieder finden kleine Flohmärkte statt, zu verschiedenen Zwecken organisiert von unterschiedlichsten Organisationen. Auch Bücherflohmärkte sind regelmäßig auf der Uni zu finden, das Ho und Ruck verkauft auch immer flohmarktähnlich seine Waren. Ein guter Ãœberblick über die aktuellen Flohmärkte in Innsbruck gibt es auf: http://www.flohmarkt.at/flohmaerkte/innsbruck Es gibt oft nichts Entspannenderes als samstags über den Hafenflohmarkt zu flanieren und zu schauen, was sich so ergibt, wen man trifft, was man findet....

Kundgebung gegen Fremdenrecht...

Am vergangenen Dienstag hat der Ministerrat eine erneute Novellierung des geltenden Fremdenrechts beschlossen. Von dieser massiven Verschärfung des Asylgesetzes und des Fremdenpolizeigeseztes sind auch bereits dauerhaft in Österreich lebende Personen aus sogenannten „Drittstaaten“ betroffen. Aus diesem Grund gibt es morgen am Freitag, den 25. Februar 2011, ab 17.30 Uhr eine Kundgebung vor der Annasäule. Um den gesetzlichen Verschärfungen zumindest einen zivilgeseschafltichen Protest entgegenzusetzen, hat sich in Innsbruck eine Plattform aus verschiedenen Initiativen gebildet: „Bündnis gegen das FremdenUnrecht“: ZeMiT – Zentrum für MigrantInnen in Tirol Plattform Bleiberecht Ankyra – Diakonie Flüchtlingsdienst Unabhängige Rechtsberatung – Diakonie Flüchtlingsdienst Tiroler Grüne KPÖ Tirol Initiative Minderheiten Verein Schmetterling FLUCHTPunkt Hilfe – Beratung – Intervention für Flüchtlinge, arge.Schubhaft Integrationsforum Tirol DOWAS für Frauen Caritas Integrationshaus Frauen aus allen Ländern GLB – Gewerkschaftlicher Linksblock Innsbrucker Bildungs- und Kulturhaus Frauen gegen VerGEWALTigung Innovia – Wege zur Chancengleichheit DIDF – Evrensel Kulturverein JUSOS Tirol InitiatorInnen des Bündnis: ATIGF – Föderation der ArbeiterInnen und StudentInnen aus der Türkei in Österreich ZeMiT – Zentrum für MigrantInnen in Tirol Plattform Bleiberecht Zur näheren Erläuterung dieser Problematik...

Tobias Orischnig

Tobias Orischnig geht derzeit durch Innsbruck und beobachtet aufmerksam, was sich in der Stadt so tut. Vergleichbar ist Innsbruck nur mit wenigen anderen Orten. Die Berge, die Straßen, der Föhn. Fotos Machen ist schön. Beobachten ist aber oft viel zu wenig. Deshalb muss vieles gesagt und kommentiert werden. Alles, was stört und gefällt. Alles, was auffällt. Und dann auch gleich am besten verändert und verbessert werden. Aber das ist eine andere Geschichte. Und vielleicht ist Innsbruck doch für vieles zu provinziell. Trotzdem: Fortschritt hat Zukunft!...

Das Innufer, eine Nachbetrachung, eine Vorschau…...

Groß war der Aufschrei Ende 2009, es wurden am Innufer die Bäume gerodet, als ob es kein Morgen gäbe. Kein Gespür für die Anrainer, kein Gespür für die tausenden Fußgängerinnen, Sportlerinnen und Redseligen die am Innufer ihren Platz gefunden haben, das Forstamt und zuvorderst die Stadtregierung haben ihren Ruf erneut gefestigt. Ob dieser dummdreisten Politik abermals erschüttert, konnte dennoch etwas Positives daran gefunden werden. Der Unterwuchs wird im kommenden Frühling bis zum Sommer ein grünes und dichtes Aufkommen feiern und so kam es dann auch. Noch etwas betrübt, wegen der fehlenden Bäume, grünte es an allen Ecken und Enden. Auch das ein oder andere Bäumchen ließ sich blicken. Aber warum gerade jetzt diese Zeilen, im Winter, wo doch das Grün einem dürren Braun gewichen ist? Es kommt der Gedanke, wenn man auf der Inn- oder Karwendelbrücke steht und zum Horizont blickt, soweit dies in einem engen Tal möglich ist, dass das Ufer mit wenigen Bäumen recht trostlos, aber der Gedanke an das satte sommerliche Grün ein umso schönerer ist. Zudem wärmt einen diese Überlegung am frühen Morgen bei sehr frischen Temperaturen von -10°C etwas...

MOLEcafe # 2

Es ist angerichtet: Heute lädt die Kulturzeitung MOLE wieder zu Kaffee, Kuchen und Konversation. Wer sich die Frage stellt, ob Innsbruck gegenwärtig overclubbed ist, die viel propagierte Club-Szene für sich noch nicht entdecken konnte oder diese gar längst für tot erklärt hat, schaut am besten ab 19.30 Uhr in der Kulturbäckerei Dreiheiligen vorbei. Innsbruck: Overclubbed or not? http://molekultur.at/ http://www.facebook.com/event.php?eid=189981474365568&ref=nf http://www.diebaeckerei.at/programm_alles.html Nach der Diskussion zur sich wandelnden Corporate Identity der Stadt Innsbruck und ihrer Auswirkung auf die Kulturszene, geht es in der zweiten Ausgabe des nun monatlichen MOLEcafés um: Overclubbed or not? Clubkultur an sich gehört zu einer Stadt. Eine Stadt ohne ist keine. In Innsbruck hat sich in den letzten Jahren einiges getan. Einige eingesessene Clubs wie die Couch schlossen, andere existieren kurzzeitig wie das Rockers, neue wie das Aftershave oder Studio Twenty-One eröffneten. Aus der Nischenwüste entstand eine vielseitige Club- und Konzertlocationlandschaft. Doch wie vielseitig ist das Programm wirklich wenn Freitags von Project bis Aftershave, von Weekender bis Plan B Techno läuft? Wie wichtig ist dem Publikum Qualität und wie findet die Partymeute in die Locations? Große Namen auf den Flyern garantieren nicht automatisch für volle Abende. Die Auswahl ist größer denn je, aber kann sich das überhaupt für alle finanziell ausgehen? Wie geht es Locations, die eigentlich auf Bands und Konzerte spezialisiert sind, wie die p.m.k. und der Weekender mit der elektronischen Gegenwart? Viele Fragen und manche Anworten, darum geht’s beim 2ten MOLEcafé in der...

Wieder ein Stück Natur in Gefahr...

Und wieder ist ein Stück Natur in der unmittelbaren Umgebung von Innsbruck in Gefahr. Obwohl als Schutzgebiet ausgewiesen, gibt es schon seit längerem Pläne einer Erschließung dieses wunderschönen Gebietes durch eine Zusammenführung der beiden Skigebiete Schlick und Axamer Lizum, wogegen es auch eine Unterschriftenaktion gibt, die vom Österreichischen Alpenverrein initiert wird. Näheres unter...